USB-Teddy
Mittwoch, Juli 19th, 2006So langsam entwickelt sich Quendor zum Gadget-Blog. Aber egal, so manche Sachen sind einfach kewl - wie dieser USB-Stick in Teddy-Form:


Hier gibts den Link dazu.
So langsam entwickelt sich Quendor zum Gadget-Blog. Aber egal, so manche Sachen sind einfach kewl - wie dieser USB-Stick in Teddy-Form:


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Die Werbeagentur Saatchi & Saatchi hat für die USA eine neue Art Werbeflyer für Pizzerien erstellt. Eine witzige Idee, in der Tat. Allerdings werde ich demjenigen den Kopf abreißen, der mir sowas an die Tür pappt.

Link zu Therawfeed.
Um mein neues kabelloses PS2-Pad mal intensiv auszuprobieren, habe ich am Wochenende mal ein paar Stunden Final Fantasy X angespielt, das ich noch im Schrank hatte. Eigentlich habe ich nicht viel erwartet, denn Japano-Rollenspiele landen bei mir eigentlich immer nach ein wenig spielen in der Ecke: zu kindisch. Final Fantasy I & II auf dem GBA sind genauso nach 10 Minuten Probespielen wieder aus dem Schacht geflogen wie diverse Zelda-Varianten und Kingom Hearts…die Plots sind einfach zu trivial, die Akteure sind immer Kinder, die irgendwelche Steine, Zauberstäbe oder sonstwelche Artefakte zusammensuchen müssen. Der Rest ist dann eine wüste Monster-Prügelei wie in besten D&D-Zeiten.
Zurück zu FF-X. Das Spiel ist erstaunlicherweise völlig anders: eine ausgewachsene Story, ein gutes Gleichgewicht zwischen Handlung, Action und Rätseln und ein durchdachtes Kampfsystem. Das Sahnehäubchen ist eine absolut fantastische Grafik, obwohl das Spiel schon über 5 Jahre auf dem Buckel hat. Während den Kämpfen wird mit bombastischen visuellen Effekten nur so um sich geworfen und die Monster sind dermaßen vielfältig, dass man sich ernsthaft fragt, wieviele Leute wie lange mit dem Design verbracht haben. Hier merkt man wirklich mal, wofür man sein Geld ausgegeben hat. Die tolle Musik - von Klassik bis zu Rock ‘n Roll - krönt das ganze noch und komplettiert die bunte Welt von Spira.
Zur Handlung: Tidus ist Blitzballspieler und ein Nationalheld von Zanarkant, einer fortgeschrittenen Zivilisation irgendwann in der Zukunft. Während eines wichtigen Spiels wird die Stadt plötzlich von “Sin”, einem riesigen Wassermonster - oder was auch immer - angegriffen und Tidus wird in einen der riesigen Wasserkugeln gesaugt.
Als er wieder aufwacht, ist er 1000 Jahre in die Zukunft gereist. Zanarkant existiert nur noch in Legenden und Sin beherrscht die Welt Spira. Die Zivilisation ist in eine mittelalterliche Entwicklungsstufe zurückgefallen. Überlebt hat allerdings Blitzball, das immer noch weit verbreitet ist. Tidus trifft kurz nach seiner Ankunft auf das Medium Yuna, das ihn als einen ihrer Beschützer aufnimmt und gemeinsam mit einer bunt zusammengewürfelten Gruppe um Yuna gehen sie auf eine Reise, um Sin für immer zu vernichten…
Ich kann es schwer beschreiben, aber das Spiel ist “anders” als westliche Rollenspiele wie z.B. Baldurs Gate: am ehesten lässt es sich noch mit Neverwinter Nights vergleichen, allerdings ist alles sehr viel bunter und heller. In kaum einem anderen Spiel hat man so farbenfrohe Monster und Zaubersprüche gesehen - wobei erstere im look-and-feel am ehesten mit Godzilla und Konsorten vergleichbar sind. Die Figuren wirken alle sehr lebensecht, selbst in den Szenen, die nicht vorgerendert sind. Auf diesem Gebiet setzt FF-X echte Maßstäbe.
Das einzige, was man kritisieren kann ist das lieblos hingeschmierte Spielmenü und die unsinnig komplexe Charakterentwicklung über das “Spärobrett”. Außerdem ist wirklich traurig, dass man die unglaublich gut gemachten Zwischensequenzen nur genau einmal - dann wenn sie im Spiel vorkommen - ansehen kann: es gibt keine Replay-Funktion für die Filme.
Ich fürchte, ich werde noch so manche Stunde in FF-X stecken, denn das Spielen in Spira macht wirklich Spaß…