Archive for Mai, 2006

Indirekte Strategien

Mittwoch, Mai 31st, 2006

Mind Performance Hacks. Tipps and Tools for Overclocking your BrainDa ich mich gerade u.a. mit Kreativitätstechniken beschäftige (weswegen ich gerade dieses Buch lese) habe ich die “Oblique Strategies” von Brian Eno und Peter Schmidt ins Deutsche übersetzt und als Karten zum Ausdrucken layoutet. Das PDF passt z.B. auf die Kartenvorlagen von Pearl. Mehr Infos zu Oblique Strategies gibt es hier.
Aber Achtung: das Deck ist nichts für Leute ohne Fantasie. Es soll primär zum Denken anregen und dadurch neue Ideen herausfordern. Wer mit “hinterfrage den heroischen Ansatz!” nicht anfangen kann, der sollte lieber Kreuzworträtsel lösen um den “mental random number generator” zu seeden. Blurb.

Das Buch ist übrigens klasse. Es geht nicht nur auf Kreativität ein, sondern auch auf Gedächnistraining, Im-Kopf-Rechnen (”put down that calculator!”), Entscheidungen treffen und Kommunikationstechniken. Wer schon immer mal wissen wollte wie man mit den Fingern bis 100 zählt, der muss dieses Buch lesen. Kaufbefehl!

Wenn Technik auf Wahnsinn trifft…

Mittwoch, Mai 31st, 2006

oder wenn verrückte Coder auf die Erschütterungsfunktion von Apple-Notebooks treffen:



(Ich will das auch haben…für den Erschütterungssensor in meinem Thinkpad!)

Sakrileg strikes back

Donnerstag, Mai 18th, 2006

Telepolis hat einen köstlichen Artikel zu “The DaVinci Code” veröffentlicht. Ausschnitte gefällig?

Grob-schrille Umschläge, bluttriefende Buchstaben [...] markieren die angepeilte Zielgruppe, die irgendwo zwischen literarischen Analphabeten und den Lesern von “P.M. WISSENSCHAFT” liegen dürfte. [...] “Beim ersten Mal versteht man gar nichts, und beim zweiten Lesen fragt man sich: ‘Warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen?’” - so hat Hollywoodstar Tom Hanks, der hier die Hauptrolle des Kunsthistorikers und Symbolforschers Robert Langdon spielt, von seiner persönlichen Lektüre-Erfahrung berichtet, und damit “The Da Vinci Code” eigentlich ganz gut auf den Punkt gebracht. “The Da Vinci Code” ist ein Trivialschmöker, stilistisch ungefähr auf dem Niveau von Enid Blytons “Fünf Freunde”-Romanen oder den “Drei Fragezeichen”, der seine vielen Kapitel immer mit hübschen Cliffhanger-Fragen abschließt, wegen denen man - “und was jetzt?” - das Buch nicht weglegt, obwohl sie sich dann später regelmäßig in Nichts auflösen oder in ein neues Rätsel transformiert werden. Darüber hinaus ist alles erwachsenengerecht noch mit ein bisschen abendländischer Bildung angereichert, in Fast-Food-mäßig konsumierbarer Form versteht sich.

Dazu ist nichts mehr hinzuzufügen.

Traum oder Wirklichkeit?

Mittwoch, Mai 17th, 2006

Jonathan Schwartz, CEO Sun Microsystems: “It’s not a question of whether we’ll open source Java, now the question is how.”