Archive for März, 2006

Sega klaut(e) bei Michael Jackson

Mittwoch, März 29th, 2006

In der Blogosphere geht eine Nachricht um, dass die Musik von Sonic 3 (1994) einigen Stücken von Michael Jackson sehr ähnelt. Ob das nun alles wahr ist oder nicht ist (mir) eigentlich völlig egal, aber das zugehörige Video (gefunden auf YoTube) ist einfach ein netter Rückblick in die damalige Spielewelt.



Außerdem wäre das nicht das erste Spiel mit Musik, die sich an Pop- oder Filmmusik anlehnt. Mir ist beispielsweise seinerzeit eine extrem starke Ähnlichkeit der Musik von “Das Schwarze Auge 2″ und der Filmmusik des Lucas-Knallers “Willow” aufgefallen.

Bill Gates hates children

Mittwoch, März 29th, 2006

Bill Gates made negative comments on the OLPC (One Laptop Per Child, laptop.org) initiative. It looked too much like a forced view to take, as the laptop will not be running Windows.

gates.jpg

Mann, ist die alt geworden!

Sonntag, März 26th, 2006

cimgeburtstag.jpg

Es ist alles aus

Mittwoch, März 22nd, 2006

Gesunder Menschenverstand?
Verhältnismäßigkeit?

Rechtsstaat?

Von allen diesen Begriffen müssen wir uns in Zukunft verabschieden, denn Frau Zypries hat, wie Heise meldet,

die geplante P2P-Bagatellklausel aus dem Regierungsentwurf für die Urheberrechtsnovelle gestrichen.

Außerdem soll die Aktion mit der Einführung eines zivilrechtlichen Auskunftanspruchs gegenüber Internet-Providern unterfüttert werden. Der gesamte Vorschlag kommt wie immer aus der Medienindustrie. Unterstützt werden sie dabei gewohnt tatkräftig von den Verpeilern aus FDP und CDU au deren Reihen auch mein Lieblingsverpeiler Kulturstaatsminister Bernd Neumann stammt.

Mit dem Paragraphen wollte Zypries eigentlich die “Kriminalisierung von Schulhöfen” verhindern. Film- und Musikindustrie hatten die Passage dagegen frühzeitig als “Raubkopier-Klausel” gebrandmarkt und einen Lobbysturm entfacht. [...] Dieses Überbleibsel aus der rot-grünen Regierungszeit fiel nun insbesondere heftigen Protesten aus der CDU zum Opfer. Dort heißt es zur Begründung, dass man ja auch nicht den Diebstahl eines Pfennigartikels im Supermarkt straffrei stelle und das geistige Eigentum genauso zu schützen sei wie physische Güter.

So eine gequirlte Scheiße habe ich schon lange nicht mehr gehört, sorry. Die Interessen einer größenwahnsinnigen Mini-Industrie zählen mehr als Bürgerechte wie das Telekommunikationsgeheimnis. Und warum? Weil Bürgerrechte keine Lobbyisten in Armani-Anzügen haben und auch keine Canapés servieren. Aber gut. Krieg gegen den Terror. Krieg gegen den Bürger. Macht nur weiter so. Da kann man nur hoffen, das auch hier wieder das Bundesverfassungsgericht eingreift.

Tritt dieses Gesetz wirklich in Kraft (und das muss man sich mal wirklich vor Augen führen) ist das weitergeben einer MP3-CD unter Schülern eine Straftat, während das Autofahren nachdem man sich mit Heroin vollgepumpt hat eine Ordnungswidrigkeit ist!

Wo ist da die Verhältnismäßigkeit? Wo ist das der gesunde Menschenverstand? Wohl in irgendeiner Schublade bei den Justiziaren von Bertelsmann.

Katze mit Computervirus

Mittwoch, März 15th, 2006

Andrew (”Linux is obsolete“) Tanenbaum hat auf der IEEE Conference of Pervasive Computing in Pisa ein Paper vorgestellt, in dem er Angriffsszenarien für RFID-basierende Infrastrukturen beschreibt. RFID-Tags sind zuallererst natürlich auch ganz normale Datenträger, die beliebige Inhalte fassen können. Werden diese Inhalte ausgelesen und verarbeitet, öffnen sich natürlich auch dann Wege für Angriffe, wie sie bei anderen Arten des Datenaustauschs bereits üblich sind. Nur greift man hier drahtlos und sehr viel perfider an: man bringt beispielsweise einfach einen manipulierten Tag an einem Supermarktprodukt an und an der Kasse wird beim “durchziehen” der Artikel nebenbei die Kasse virtuell aufgebrochen. Oder man manipuliert den RFID-Tag, den Haustiere zur Wiedererkennun eingeimpft bekommen und kann zusehen, wie Muschi beim Rundgang durchs Viertel alle RFID-Leser durcheinanderbringt. Tolle Szenarien und nur ein ganz kleiner Ausschnitt dessen, was möglich ist.

Vor kurzem habe ich auch gehört, dass man Online-Banken teilweise ohne Computer hacken kann. Einfach ein wenig JavaScipt-Code in die Betreffzeile einer Überweisung schreiben und schon wird der beim Empfänger ausgeführt…