Archive for April, 2005

Scanner!

Sonntag, April 10th, 2005

Nach meinem Mainboard-Debakel habe ich nun endlich meinen neuen Scanner in Betrieb genommen. Der Canon LIDE 20 ersetzt einen altgedienten Plustek P600, für den es leider keine XP-Treiber gibt. Dafür läuft der neue Scanner aber auch problemlos mit Sane.

Zum “anscannen” habe ich aus einer RTL-Anzeige in der Cinema ein paar hochauflösende Wallpapers erstellt, die auch für 16:9 und Dual-Screen-Systeme geeignet sind:

Warum ich Windows Scheiße finde

Freitag, April 8th, 2005

Wieder mal ein Beitrag aus der beliebten “Warum ich …”-Serie. Da ja nun mein Mainboard sich dazu entschlossen hat, sich selbst zu grillen, habe ich mir beim Hardwareschieber um die Ecke ein neues besorgt. Das ASUS A7V8X-X hat den gleichen Chipsatz wie mein altes Gigabyte-Board, dafür aber ein paar mehr USB-Ports und etwas sinnloses, das sich “Instant Music” nennt. Dazu heißt es auf asus.de:

Wenn Sie Ihren PC zur musikalischen Untermalung nutzen und dazu den langen Weg zum Windows Media Player gehen, arbeiten Sie in der Vergangenheit. Musik ist ein guter Weg um die heutige hektischen Zeiten zu vergessen, aber warum die Zeit verwschwenden und warten bis Windows gestartet ist ..

Die leicht verschrobene Grammatik und Syntax ist direkt übernommen. Wahrscheinlich stammt der Text aus der Originaldokumentation des volltrunkenen Entwicklers direkt nach der Fertigstellung dieses revolutionären Features. Zumindest sagt das einiges über Asus-Mitarbeiter aus: sie hören bei der Arbeit Musik, sie benutzen den “Windows Media Player” und ärgern sich ständig darüber, dass man aufstehen muss, um ihn zu bedienen. Ach ja, und dann sind sie wohl ständig damit beschäftigt, Windows zu rebooten. Naja, zumindest das haben sie ja mit jedem anderen Microsoft-Benutzer gemein.

Egal: ich habe also das Mainboard installiert. Der Verkäufer hat mich schon vorgewarnt, dass Windows vielleicht neu installiert werden muss. Ach was, denke ich mir: gleiche Ausstattung, gleicher Chipsatz, das muss ja wohl ein Betriebsystem des 21. Jahrhunderts wegstecken können.

Nach der Installation bootete ich zuerst Linux. Das sah dann so aus:

Linux geht!

Super, klappt alles out-of-the-box, selbst die komplexe DVB-Installation mit zwei DVB-Karten klappt ohne Änderung. Ok, der Sound ging nicht auf Anhieb, aber auch nur deswegen, weil ich mich bei den Kabeln verstöpselt hatte.

Ok, nun versuche ich Windows:

Windows nicht!

Blörp. Nix. Kaputt. Defekt. Am Arsch. Und wer jetzt hier meckert, dass das ja wohl eine GRUB-Bootloader-Ausgabe ist, dem sei gesagt, dass ich dann noch mit der Windows-Rettungkonsole (brr!!) den MBR überschrieben habe, was zur lapidaren Bootmeldung “Can´t find Operating System” führte. Tja, das ist Hochtechnologie made by Microsoft.

So nicht!

Das hat mir jetzt zwei Stunden Neuinstallation verschafft, auf die ich gut hätte verzichten können. Schließlich liegt hier grade das Raumpatrouille-DVD-Set rum und wartet darauf, angeschaut zu werden.

So und jetzt muss ich hier noch ein wenig schreiben, damit das Bild von dem, was ich machen werde, wenn ich mal zufällig an Redmond vorbeikomme, ordentlich in diesen Artikel passt, denn wenigstens zwei Dinge sollen heute Abend noch ordentlich sein.

Gigabreit Kondensatordetonation

Freitag, April 8th, 2005

Das ist jetzt schon das zweite Mal! Folgende Symptome an einem Rechner: er startet nur noch sporadisch, bleibt beim booten manchmal stehen, reagiert allergisch auf Reboots. Hat der Rechner ein Gigabyte-Mainboard, dann sollte man mal schauen, ob die Elektrolyt-Kondensatoren auf dem Board noch in Ordnung sind.
Kondensator kaputt!

Auf dem Bild kann man mit etwas Fantasie den Schaden erkennen: der markierte Kondensator ist an der Sollbruchstelle aufgebrochen und das Elektrolyt ist rausgesprudelt. Man kann noch etwas die braune Schmiere erkennen. Da war eigentlich noch mehr, aber beim dran rütteln mit einem Bleistift ist das Meiste abgefallen. Ok ok, dran rütteln bringt da rein garnix, aber das ist so ein natürlicher Instinkt bei Informatikern, an nicht-funktionierender Hardware erst mal zu rütteln.

Im Moment startet der Rechner nur bei jedem 10. Reboot. Ich werde wohl heute nachmittag ein neues Mainboard besorgen müssen. Ich probiers mal mit MSI.

Joo Janta 200 Peril Sensitive Sunglasses

Sonntag, April 3rd, 2005

Bald ist es soweit: Per Anhalter durch die Galaxis kommt in die Kinos. Am 16. Juni wird sich zeigen, ob Hollywood einen Treffer gelandet, oder wieder einmal ein perfektes Buch in einen schlechten Film umgesetzt hat.
Here I am, brain the size of a planet and they ask me to stand still

Zumindest der Cast sieht sehr vielversprechend aus. Vor allem die Teilnahme von John Malkovich beruhigt mich etwas, denn der hat ja auch schon für anderen abgedrehten Kram hergehalten. Trotzdem bin ich sehr gespannt darauf, wie es Garth Jennings schaffen will, den ganz und gar nicht massentauglichen Inselhumor in einen jugendtauglichen Blockbuster zu verwandeln.

Ich denke der Film wird entweder grottenschlecht oder genial gut. Ein Dazwischen wird es nicht geben, nicht beim Anhalter!

Zur Einstimmung schonmal ein paar Wallpapers:

Nachtrag: selbst wenn der Film schecht wird, gibts vielleicht endlich mal eine vernünftige deutsche Gesamtausgabe aller Anhalter-Bände als Hardcover. Mal sehen…

FlyDBA

Sonntag, April 3rd, 2005

Am Donnerstag bin ich das erste Mal seit langem wieder geflogen. Wie bereits in meinem Brief an die liebe Bahn angekündigt mit dem “Billigflieger” DBA von München nach Köln.

FlyDBA.com

Der Flug war sehr nett. Zwar gewinnt man nicht wirklich sehr viel Zeit, denn mit der Bahn ist man grade mal eine Stunde länger unterwegs, wenn man An-, Abreise- und Checkinzeit hinzurechnet, aber man wird die ganze Zeit mehr auf Trab gehalten, und so vergeht die Zeit einfach schneller.

Etwas peinlich war der leicht gelangweilte Tanz, den die Stewardessen vor dem Start aufgeführt haben. Man hat richtig gemerkt, dass sie diese Sicherheitshinweise zehnmal täglich aufführen. Obwohl das ganze nur circa 50 Minuten gedauert hat, gab es etwas zu trinken und zu essen (eine warme Laugenstange, aber immerhin). Und meine zwei siebzig wollten sie auch nicht haben, wie in der Bahn.

Achja, und vor mir saß Willi Herren.