Archive for the ‘Technologie’ Category

JEE + Maven + Eclipse

Sonntag, Oktober 12th, 2008

So, heute mal wieder ein Artikel aus dem tiefen Tal der lustigen Softwarefrickeleien. Ich habe mich am Wochenende mal intensiv mit JEE, Eclipse und Maven und dem Zusammenspiel dieser Dinge auseinandergesetzt. Die nächste Version des LinuxTag eTicket-Systems soll voll auf JEE setzen.

Maven mit Eclipse für JEE-Projekte zusammenzubringen ist nicht so ganz einfach. Deswegen hier eine kleine How-To.

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DRM nukes itself

Samstag, September 27th, 2008

Cory Doctorow hat einen rantigen Artikel zum Thema DRM geschrieben:

So go on buying your Audible books, your iTunes DRM songs, your Zune media, your EA games… None of these companies will ever disappear, nor will the third-party DRM suppliers they use. They are as solid and permanent as Commodore, Atari, the Soviet Union, the American credit system and the Roman Empire.

Hintergrund ist die Abschaltung der DRM-Server von Wal*Mart. Diese Teile sterben diese Teile wie die Fliegen im Moment. Manchmal treffen Prophezeihungen halt auch ein..

10 Gebote für erfolgreiches BPM

Freitag, September 26th, 2008

Und noch ein Artikel von mir, “10 Gebote für erfolgreiches Business-Prozess-Management” erscheint gerade in der Computerwoche. Der wird dann auch Basis meines Vortrags auf dem Stuttgarter Softwaretechnik Forum 2008 am Fraunhofer-Institut sein.

S100 Media-Center

Donnerstag, September 25th, 2008

Letzte Woche ist übrigens mein Artikel zur S100 in der 10/08-Ausgabe der Linux-User erschienen. Wer eine € 50,- linuxbasierte Internet- und Media-Box basteln möchte, sollte dort mal reinschauen. Im ersten Teil erkläre ich den prinzipiellen Aufbau und die Installation von Debian Etch. Im November erscheint dann der zweite Teil, bei dem auf die Installation von MMS als Media-Center und VDR als TV-Server eingegangen wird.

Die S100 ist aber auch sehr gut als einfacher Heimserver zu gebrauchen und verbraucht unter Last nur ca. 40 Watt. Da braucht in meinem Desktop-PC die CPU alleine schon mehr Saft.

Java DNS Caching breaks…or not?

Mittwoch, September 24th, 2008

Java DNS queries sometime turn out a bit tricky. The following feat was one example: consider you are using a round-robin dns system. Every query of the dns record returns all possible ip addresses, mixed up:

kleinhenz@mklein-nb:~$ host x.blubb.blubb
x.blubb.blubb has address 172.16.4.2
x.blubb.blubb has address 172.16.4.1
x.blubb.blubb has address 172.16.4.3

Applications usually use the first entry, resulting in a per-query association of host and ip address. If the actual DNS query is not cached, it works as a continuing distribution of querys over the listed ips.

Turning off the DNS caching in Java is easy: set the “networkaddress.cache.ttl” property to “0″ disables it. But here comes the problem: if you have mixed IPv4 and IPv6 hosts in your DNS, Java will prefer the v6 hosts, listing them on top on the v4 addresses. This results in a bizarre behaviour: the list of ips in the returned list are mixed up - but in two groups: the mixed IPv6 host group appears on top of the mixed IPv6 group!

The solution is rather simple: just add “java.net.preferIPv4Stack=true” to the properties environment and the round robin works as espected.

Hersteller von MP3-Playern: warum sind die eigentlich so doof?

Dienstag, September 9th, 2008

Auf der IFA war ich bei mehreren Herstellern von MP3-Playern: Markenproduzenten wie iRiver und Sandisk aber auch bei Noname-Produzenten in der Asia-Halle. Bei allen das identische Verhalten: von ihrem eigenen Marktumfeld keinen blassen Schimmer. Keiner kannte Rockbox oder wollte davon jemals irgendwas gehört haben. Selbst darauf angesprochen, dass auf der iRiver H300-Serie Rockbox deutlich mehr bietet als die Original-Firmware, waren die Koreaner überrascht.
Bei den Appliances ist es aus meiner Sicht immer das Gleiche: man baut einigermaßen gute Hardware, vernachlässigt aber die Software mehr oder weniger vollständig. Bestes Beispiel ist der Sansa View, mein aktueller MP3-Player: tolle Hardware aber die Firmware wird von Version zu Version immer schlechter. Im offiziellen Sandisk-Forum gibt es eine riesige Schlammschlacht zu diesem Thema und ich frage mich beispielsweise auch, wie es sein kann, dass sich mit einem Firmwareupdate die Batterielaufzeit halbiert!?
Warum kommt keiner dieser Vollspackos mal auf die Idee den Rockbox-Kernel als Basis für eine Firmware zu verwenden und einfach eine neue Oberfläche aufzusetzen (denn die ist, sorry Rockbox, nicht wirklich “commercial-grade”). Davon würde Rockbox (endlich eine vernünftige UI) und der Hardware-Hersteller (endlich eine vernünftige Software) profitieren.
Ok, ich weiß schon, das Gegenargument ist, dass die Hardware-Typen kein Interesse daran haben, dass ihre Software auch vom Konkurrenten genutzt werden kann. Aber seien wir mal ehrlich: im Moment verkaufen die sowieso nur über die Hardware, die Software kann in dem üblich-schrottigen Zustand so oder so kein Kaufargument sein. Oder hat man schonmal jemand gesehen, der beim Kauf die Funktionen wichtiger als “Aussehen”, “Gigabytes” oder “gesamter Coolheitsfaktor” bewertet? Wenn es das gäbe, würde nur Apple im Moment MP3-Player verkaufen…

Im Auge behalten: Mivvy Netbooks

Montag, September 8th, 2008

Noch ein letzter Eindruck von der IFA: die Mivvy Netbooks von einer Tscheschischen Firma.

Im Unterschied zu vielen anderen aktuellen Netbooks haben die Mivvys bereits ab Werk 2GB RAM und eine 120 GB Festplatte. Im Moment sind sie damit nahezu konkurrenzlos, weil Microsoft bis vor kurzem mit harten Kriterien für die XP-Lizenz der Netbooks die Hardwarekonfiguration beeinflusst hat.
Auf der anderen Seite machen die Mivvys einen stabilen Eindruck und sind nicht so labberig wie viele andere Netbooks, die ich auf der IFA in der Hand hatte. Dazu sind die Specs auch ordentlich. Die Leute vom IFA-Stand waren auch sehr hilfsbereit und hatten (im Gegensatz zu vielen anderen Ausstellern) auch Ahnung von dem, was sie da verkaufen wollen. Allerdings weicht der Preis des M310 im offiziellen Webshop doch etwas von dem vor Ort angegebenen Preis ab (”um 350 €”).

Wibrain UMPC

Sonntag, September 7th, 2008

Noch ein Fundstück von der IFA: der “Wibrain“, ein kompakter UMPC im Spielkonsolen-Format.

Prinzipiell eine gute Idee, auch weil sich die Bedienelemente tatsächlich recht unkompliziert nutzen lassen. Das Display hat eine für diese Größe hohe Auflösung und ist gestochen scharf. Es schlägt damit ähnliche Appliances wie die PSP um Längen. Allerdings (und das sieht man auf dem Bild nicht so gut) ist das ganze Teil recht dick - mehr als 2 Zentimeter würde ich schätzen. Dadurch erhält das Gerät ziemlich genau die Haptik eines Ziegelsteins und liegt “unsexy” in der Hand. Daran muss der Hersteller noch arbeiten, wenn er damit (wie ich mal vermute) in den Endkundenmarkt will.

Michael in Space (almost)

Samstag, September 6th, 2008

Last Friday, I had the pleasure to visit the European Space Operations Centre in Darmstadt. A friend of mine is working there as a software developer and together with Oliver (of LinuxTag fame), we got a private tour of the ESA facilities (Thanks again, Kester!).

The whole thing mostly feels like any other science office or university, but this one has huge control rooms (as seen on Armageddon ;-) with a ton of displays displaying somewhat important things.
Most memorable were the display containing a big piece of debris from the failed first launch of Ariane 5 (seemed to me like a ever-standing bid for more software quality) and the cafeteria selling pots of coffee for a mere € 0.25. I am now also proud owner of a tourist quality ESA shirt I got for setting my foot on into the ESA fanshop.

IFA-Fundstücke: Lego, Commodore und Fake-Windows

Freitag, September 5th, 2008

Ich war diese Woche wie auch im letzten Jahr auf der IFA in Berlin. Eine wirklich nette Veranstaltung an der man deutlich sieht, dass die Unterhaltungsindustrie noch kräftige Margen einfährt. Anders lassen sich Monster-Präsentationen wie die von Sony nicht erklären.
Interessant sind aber (außer dem gepflegten Abchillen im Sommergarten bei klassischer Live-Musik) die eher kleinen Fundstücke. Insbesondere die Asia-Hallen sind hier sehr reich an unbekannter, manchmal schrottiger, oft aber auch erstaunlicher Hardware.
So wie die USB-Sticks im Lego-Design, allerdings nicht von Lego selbst, sondern von einer australischen Firma, die mit “fully Lego compatible” wirbt.

Leider sind die Steinchen reichlich teuer, die 1 GB-Version kostet satte $29 (amerikanische!).

Toll war auch das gefakte Windows auf einem Ultrabillig-Netbook. Auf den ersten Blick konnte man tatsächlich an ein Windows XP glauben, bei näherer Betrachtung erkannte man allerdings ein KDE 3.5 mit (scheinbar geklauten) Windows-Icons und Microsoft-Design.

Netbooks waren im Übrigen omnipräsent. Im letzten Jahr hatte ich bei Nachfragen nach dem Asus EEE noch fragende Blicke bekommen, bei dieser IFA hatte jeder Rasiererhersteller ein Mini-Notebook im Aufgebot. Besonders gespannt war ich auf die Commodore-Netbooks (für die es scheinbar keinen “offiziellen” Link gibt, sorry!) - einfach schon aus dem Geek-Effekt heraus.

Leider sind die Teile mehr als inakzeptabel. Die Specs sind unterhalb des Standards und die Haptik und das Aussehen suggeriert deutlich “billigster Asia-Schrott”. Schade, alleine wegen der Marke und des Logos wegen wäre ein Commodore-Netbook nett.