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Archive for the ‘Politik’ Category

Dahergelaufene Würstchen

Sonntag, August 16th, 2009

So manchmal frage ich mich wirklich, was manche Leute so denken. Diese ganzen dahergelaufenen Würstchen, die in ihrer eigenen Welt leben und glauben, dass sie den Laden regieren. Telepolis berichtet über so einen armseligen Resozialisierungsfall: Ulrich Hoeneß fordert im Interview mit der Wirtschaftswoche eine GEZ-Extragebühr für die notleidenden Fußballvereine. Peter Mühlbauer dazu:

Und Aktiengesellschaften, die mit schöner Regelmäßigkeit ein- oder zweimal die Woche so viele Gewalttäter zu rituellen Schlägereien und Sachbeschädigungsorgien anlocken, dass sich die Polizei an solchen Tagen kaum mehr um etwas anderes kümmern kann, werden nicht einmal zur Finanzierung der Wochenendzuschläge herangezogen, geschweige denn für die auf den Steuerzahler abgewälzten Kosten, welche ihr Geschäftsmodell tatsächlich verursacht. Dazu zählen auch zahlreiche von angeblich klammen Kommunen gebaute oder geförderte Sportstätten und U-Bahnen, welche Rotten von Krawallmachern bequem zu ihren Tatorten kutschieren.

Es war wohl wieder mal Zeit für die tägliche Portion Wahnsinn.

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Showkämpfe?

Sonntag, März 15th, 2009

Zypries gibt von der Leyen Contra. Gut. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es gar nicht um die Sache geht, sondern hier einfach nur parteitaktische Spielchen gespielt werden. Btw: warum die Content-Mafia nicht schon längst auf die glorreiche Idee gekommen ist, dass ja “Bittorrent hauptsächlich von Perversen für KiPo genutzt wird” und damit das

Love in the Time of Cholera movie

Totschlagargument in der Hand hätte, wundert mich ein wenig.

New Jack City video

Obama

Samstag, November 15th, 2008

Ach ja, Obama

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In zwei Wochen ist US-Wahl

Samstag, Oktober 25th, 2008


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Verkaufe gebrauchte CD, hinterlasse Fingerabdruck

Dienstag, Mai 8th, 2007

Bekloppt, bekloppter, USA: einige Bundesstaaten haben ein Gesetz erlassen, das Second-Hand-Plattenläden verpflichtet, von Leuten, die ihnen CDs verkaufen eine Ausweiskopie und einen Fingerabdruck aufzubewahren. Das Gesetz betrifft ausschließlich den Gebraucht-Musikmarkt, nicht Second-Hand-Videospielläden oder Second-Hand-DVD-Läden.

Die Musikindustrie jubelt.

The War of the Roses film The Day After Tomorrow rip

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Stasi 2.0

Mittwoch, April 18th, 2007

stasi-20.jpg

Via dataloo Flubber psp .

Oxymoron?

Montag, März 5th, 2007

Irgendwas passt hier nicht zusammen.

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Heise schreibt:

Die von Microsoft verlangten Lizenzgebühren für Schnittstelleninformationen für Arbeitsgruppen-Server seien ungerechtfertigt, sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes gegenüber dpa. “Der größte Teil der Informationen ist nicht innovativ.” Es sei das erste Mal seit 50 Jahren, dass sich ein Unternehmen nicht an eine EU-Kartellentscheidung halte. “Wir bewegen uns auf unbekanntem Terrain”, räumte der Sprecher ein.

Schätzchen des Monats

Sonntag, Januar 28th, 2007

Auf Telepolis findet sich ein interessanter Artikel zum Thema EU-Verfassung. Daraus folgendes:
download_brok_elmar.jpg

“[...] zum Beispiel Elmar Brok, der Sprecher der europäischen Christdemokraten im EU-Verfassungskonvent. Auch er muss wenig Zuneigung zum Grundgesetz haben, zumindest wenn man sich die von ihm in den EU-Verfassungsvertrag

eingebrachten Elemente und den Unterschied zu den entsprechenden Vorschriften im Grundgesetz ansieht. Brok setzte dort unter anderem in Art. II-77 Abs. 2 durch, dass das Recht auf “Geistiges Eigentum” absolut gesetzt wurde und keiner sozialen Verpflichtung unterliegt. Der neben Friedrich Merz Genova move und Hans-Joachim Otto prominenteste Gegner der Offenlegung von Nebentätigkeiten bei Abgeordneten war auch maßgeblich verantwortlich für die EU-Urheberrechtsrichtlinie

. Hinter ihm steht der Bertelsmann-Konzern, der seinen Profit erheblich steigern könnte, wäre er nicht durch das deutsche Grundgesetz gebunden. [...]

In die Kritik geriet Brok vor zwei Jahren, als ihm der Verfassungsrechtler Hans Herbert von Arnim “legale Korruption” vorwarf. Seine Beteuerungen, er trenne sein Parlamentsmandat und die Interessen des Bertelsmann-Konzerns “messerscharf”, hielten nur so lange, bis der fraktionslose Abgeordnete Hans-Peter Martin auf seiner Website interne Bertelsmann-Papiere veröffentlichte.”

Bisher habe ich das Verfassungsprojekt ja eher positiv gesehen. Allerdings sollte ich mich wirklich mal damit beschäftigen, was da wirklich drin steht. Scheint ein wahres Meisterwerk von echten Proto-Politikern zu sein. (Bild: Europäisches Parlament)

Gamer sind nicht gewaltbereit, sondern einfach nur doof

Dienstag, Januar 9th, 2007

Ok, ok, der Titel ist etwas offensiv, aber irgendjemand musste es einfach mal sagen. Diese Aussage gilt sicherlich auch nicht für alle Gamer, aber für signifikant viele, denn wenn ich so eine Gurke wie den “offenen Brief” an den NDR bezüglich des umstrittenen Panorama-Berichts lese, zweifle ich sehr stark an der Zurechnungsfähigkeit der “Gamer-Community”.

Worum geht es in der gesamten Diskussion? Ganz einfach, es geht rein ausschließlich um

GLAUBWÜRDIGKEIT
Deep Winter film

Was sagt uns der “offene Brief” über die Glaubwürdigkeit derer, die ihn verfasst haben? Soll man einen Brief der von jemanden geschrieben wurde, der sich “Pit-Bull” nennt und diese Signatur benutzt:

wirklich ernst nehmen und ihm abnehmen, dass er doch so friedlich ist und dass es keine “Killerspiele” gibt und das absolut gar nichts mit Gewalt zu tun hat? Oder sollen wir diesen Unterzeichnern glauben:

“Wir vertreten eine große Interessengemeinschaft von Spielern und Besuchern der Seiten www.cod-infobase.de, www.opferlamm-clan.de, www.zeigteuch.de, www.gamer-sind-keine-verbrecher.de, des ESports Gaming Networks und vieler Partner- und Freundesseiten, die sich durch diesen Bericht Ihrer Reporter S. M. und T. B., verantwortlich für den Schnitt M. K., und darin enthaltene Unwahrheiten diffamiert und diskriminiert fühlen.”

Aha. www.opferlamm-clan.de. Ne, is klar. Total glaubwürdig. Sind bestimmt alles brave Jungs.

Und dass gleich der zweite positive Kommentar im Forum vom Benutzer “Weyoun” mit dieser Signatur unterschrieben wird:

ist auch reiner Zufall. Das ist alles gar nicht so wie man es sich denken könnte. Alles! Völlig!

Lieber Gamer-Community: wie wärs erstens mit ein wenig Selbstreflektion und zweitens mit einem bisschen Gespür für PR. Vielleicht klappts dann auch mit dem Protest und ihr macht euch nicht dauernd völlig lächerlich.

p.s. Nur zur Anmerkung, bevor hier das Geflame losgeht: ich finde diese fast schon faschistoide Meinungsmache gegen “Killerspiele” genauso bedenklich wie die beharrliche Selbstignoranz der Gamer. Ich spiele auch mal gerne eine Runde Half Life und sehe Computerspiele als Kunstform. Genauso wie Comics, Filme und Bücher. Die ganze Diskussion wird von beiden Seiten verantwortungslos geführt.

Würstchenverkäufer und Terroristen

Mittwoch, Juni 21st, 2006

Wieder mal ein Telepolis-Artikel, der mir aus der Seele spricht. Rolf Gössner zur WM:

Die Bundesrepublik [..] nimmt dieses sportliche Mega-Ereignis zum Anlass, den Staat noch weiter aufzurüsten, verschärft auf Überwachung und Kontrolle zu setzen, auf Abschottung und Ausgrenzung, auf Machtdemonstration und Abschreckung. Schon im Vorfeld der WM schien es, als würde in einer Art von nationalem Sicherheitswahn der Ausnahmezustand geradezu herbeiphantasiert, als müsse sich der Gastgeber Deutschland vor einem feindlichen Überfall schützen, als wäre die WM ein Großschadensereignis und kein Sportfest.

und weiter:

Enemy of the State movie full

Es gibt, wie gesagt, ein WM-Bedrohungsszenario, mit dem fleißig innere Sicherheitspolitik betrieben wird. Gerade diese Art von “Sicherheitspolitik” folgt einem Trend, der schon lange eingeschlagen worden ist und der seit den Terroranschlägen in den USA vom 11.9.2001 verschärft vorangetrieben wird. Seitdem liefert die “internationale Terrorgefahr” eine bewährte Super-Legitimation für schwere Grundrechtseingriffe. Diese ständige diffuse Bedrohung legitimiert offenbar die Preisgabe von Bürgerrechten und begünstigt angepasstes Wohlverhalten der Bürgerinnen und Bürger: “Angst ist das Schmieröl der Staatstyrannei”, so lautet eine frühe Erkenntnis sinngemäß.

TP: Auf dem Weg in den präventiven Sicherheitsstaat