Sakrileg für Nichtleser
Für all diejenigen, die meiner Empfehlung folgen und Sakrileg nicht lesen, werde ich in den nächsten Zeilen einige der interessantesten Fakten aus Sakrileg darstellen. Alle anderen sollten jetzt einfach aufhören zu lesen und lieber eine Folge “Alarm für Cobra 11″ anschauen.
Dan Brown behauptet in Sakrileg, dass Jesus gar nicht am Kreuz gestorben ist, sondern überlebt hat. Außerdem soll er mit Maria Magdalena verheiratet gewesen sein und Kinder gehabt haben. Der mythische Gral ist nichts anderes, als die ursprüngliche Wortbedeutung “Sangreal” bzw. “San Greal”: das heilige Blut, also die Nachkommen von Jesus. Diese Theorien hat Dan Brown sich nicht ausgedacht, sondern diversen Untersuchungen und Büchern zum Thema entnommen, z.B. aus Der Heilige Gral und seine Erben.
Weiterhin soll eine geheime Bruderschaft, die “Prieurè de Sion” dieses Geheimnis bis heute bewahren. Viele bedeutende historische Personen sollen Mitglied oder sogar Großmeister der Prieurè gewesen sein, darunter auch Leonardo daVinci. Leonardo hat angeblich in seinen Kunstwerken versteckte Botschaften und Hinweise auf dieses Geheimnis versteckt.
Sehen wir uns einige dieser Hinweise einmal an:
Zunächst einmal zur “Madonna in der Felsengrotte”. Leonardo malte von diesem Bild zwei Versionen. Die erste Version wurde von seinen Auftraggebern empört zurückgewiesen und Leonardo malte eine zweite, entschärfte Version. Das Original hängt heute im Louvre, die veränderte Version in London:
Im Bild ist das erste Zusammentreffen von Jesus mit Johannes dem Täufer zu sehen. Maria ist in der Mitte des Bildes dargestellt. Die Person rechts ist der Erzengel Uriel. Warum nun waren die Auftraggeber von Leonardo so erschreckt? Dan Brown interpretiert das Bild recht drastisch: Maria hält die Hand wie eine Klaue, als ob sie ein Kind am Kopf brutal festhält. Der Erzengel wiederum hält den Zeigefinger so, dass man auf die Idee kommen könnte, dass er dem unsichtbaren Kind die Kehle durchschneiden will.
Aber was würde Leonardo damit aussagen wollen? Jesus und Johannes waren entfernt verwandt, also wäre auch Johannes als Messias in Frage gekommen. Laut Dan Brown soll dieser versteckte Hinweis Leonardos Zweifel an der Göttlichkeit Jesus ausdrücken. Wie das zu den Prieurè und deren Aufgabe passen soll, bleibt Browns Geheimnis.
Ein weiterer, zugegebenermaßen faszinierender, Hinweis im Bild “Das letzte Abendmahl” beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Jesus und Maria Magdalena. Ist auf dem folgenden Bild ein Mann oder eine Frau zu sehen?
Offiziell ist dort Johannes dargestellt. Die Person sieht aber wirklich verdächtig nach einer Frau aus. Wäre das korrekt, müsste man fragen, was eine Frau beim letzten Abendmahl zu suchen hat, und wer das sein soll:
Dan Brown (und Der Heilige Gral und seine Erben) sagt, dass dies die Ehefrau von Jesus ist: Maria Magdalena. Achso: Kinder sind auf dem Bild nicht zu sehen, auch wenn man genau hinschaut.
Das waren eigentlich schon alle wichtigen Geheimnisse bzw. Theorien aus Sakrileg. Nicht viel, oder?





30. Mai 2005 um 14:17
Wenn mann bereit ist Dan Browns Roman als Anregung (was viele leider nicht können..) zu begreifen, lohnt es sich, sich mit der Geschichte Europas zu befassen, und man wird schnell feststellen das Dan Brown natürlich nur eine Auswahl der Fakten benutzen kann, die aber in der Summe zeigen das die katholische Kirche mit ihrer Bibel nicht die tatsächlichen Geschenisse wiedergibt. So gesehen ist es doch toll das Dan Brown vielleicht einige Menschen zum Nachdenken bringt. Gruß, Wespe..
14. November 2005 um 23:25
Also da muss ich wespe recht geben, ich mach darüber zur zeit eine facharbeit und mich interessiert dieses theme unglaublich, jeder muss sich schließlich selber seine meinung dazu bilden und das einschätzen wie viel vll davon wahr sein kann oder auch nicht, doch für mich stellt sich die frage warum die kirche so drastisch gegen das buch vor geht wenn da nichts dran sein soll. wer daran glaubt der wird weiter daran glauben und wer nicht an die kirche glaubt der wird auch nicht daran glauben! doch kann es sein das da wirklich was dran ist, denke mal das wir das nie herausfinden werden*traurig bin*
gruß martin
2. Januar 2006 um 18:24
Es geht weiter: In den USA wird schon vor dem Erscheinen viel Aufhebens um Dan Brown’s neuen Roman The Solomon Key gemacht. Ein Forum beschäftigt sich mit Vermutungen über den Plot, eine Website verkündet das Un-Ereignis, dass noch nichts erschienen ist, und es gibt sogar schon einen Führer zum Roman, The Guide to Dan Brown’s the Solomon Key
Nach Sakrileg, Illuminati, Meteor und dem eher nachlässig in’s Deutsche übertragenen Diabolus ist der Erfolg in Sinne einer self fulfilling prophecy wahrscheinlich nicht aufzuhalten. Spätestens in einem Jahr steht einer Verfilmung von The Solomon Key nichts mehr im Wege. Tom Hanks hat nach der ersten Besetzung als Professor Langdon in der Verfilmung von Sakrileg einen Dauerjob ergattert.
15. Januar 2006 um 0:56
Ist ja lustig, dass du als Autor dieses Blogs Sakrileg anscheinend total daneben fandest, aber dich trotzdem so mit dem Buch beschäftigst, dass du diesem gleich mehrere Einträge widmest.
Außerdem hast du folgendes geschrieben:
“Dan Brown behauptet in Sakrileg, dass Jesus gar nicht am Kreuz gestorben ist, sondern überlebt hat.”
Also ich hab das Buch gerade gelesen und in der Version, die ich lass, wurde das ganz sicher nicht behauptet. Naja, aber vielleicht waren dir als “Alarm für Cobra 11″-Gucker die Zusammenhänge nicht so schlüssig… wer weiß?!
21. Januar 2006 um 3:15
Ich(15) hab erst vor kurzem “Sakrileg” zu Ende gelesen und es hat mich so interressiert dass ich gerne mehr darüber erfahren würde. Ich habe natürlich schon unter Google gesucht, aber immer nur Schwachsinnigkeiten wie “der Heilige Gral ist ein Kelch mit dem das Blut Jesu aufgefangen wurde” und Seiten bei denen sie einem alle möglichen Bücher zu dem Thema andrehen wollen, gefunden. Unter anderem stieß ich auch auf diese Forum und dachte dass ihr mir vielleicht weiterhelfen könntet. Wäre nett wenn ihr mir vielleicht ein paar Links auflisten könntet. Danke im Voraus.
MM MM
MMM MMM
MMMM MMMM
MM MM MM MM
29. Januar 2006 um 2:05
schade, hatte gerade einen text fertig, hat sich aber igrendwie gelöscht
kurz gefasst:
an spitfire: wenn du dich wirklich mit dem thema befassen willst, solltest du das buch : der heilige gral und seine erben lesen, sowie bei wikipedia verschiedenesuchwörter eingeben (da gibt es gute artikel), wie da vinci, sangreal/san greal/sang real (wie man’s sehen will hehe), sakrileg oder maria magdalena (jesus ist zu allgemein).
“Dan Brown behauptet in Sakrileg, dass Jesus gar nicht am Kreuz gestorben ist, sondern überlebt hat.
ich glaub da gibt es so eine abspaltung vom judentum, die daran glaubt, dass jesus nicht am kreuz gestorben ist, sondern 3 tage später wieder aufgetaucht ist (ich glaub, man nennt sie christen, hehe).
zum verfasser: lass duch jedem glauben, was er will. ich glaube, dass der glaube gestärkt werden sollte, und mit solchen artikeln nimmst du denen den glauben, die sich irgendwelche hoffnungen machen. urteilen solltest weder du noch ich, das ist schon gott überlassen.
wer frei von sünden ist, der werfe den ersten stein, denkt darüber nach, vor allem der verfasser des kommentars (dessen text an manchen stellen paradoxisch wirkt, hehe)
ps: sollte ich jemandem in die füße getreten haben, so möchte ich mich im voraus entschuldigen
ps2: noch ne letzte frage: was ist Alarm für Cobra 11?
29. Januar 2006 um 16:57
@ made in silver :
Christen glauben, _dass_ Jesus am Kreuz gestorben ist - und am dritten Tag auferstanden von den Toten. Sie glauben außerdem, dass Jesus Gottes Sohn ist und eins mit dem Vater. Dass Gott in Jesus ein Mensch geworden ist. Sie glauben also, dass Gott selbst wirklich tot war und wirklich lebt. Das ist eine so große Sache, dass ich es ziemlich nebensächlich finde, ob Jesus mal ne Freundin hatte. Und _wozu_ sollte er Nachkommen haben?
@ alle andern: ich habe auch schon mehrfach gehört, “Sakrileg” sei ein durchaus spannender Unterhaltungsroman. Einer unserer Pfarrer war ganz begeistert ;-) Selbst hab ich es noch nicht gelesen, weil ich die Nase noch voll hab von Umberto Ecos “Foucaultschem Pendel”. Es ist ja nicht das erste Mal, dass jemand auf der Basis der Bibel oder auch der Kirchengeschichte spannende Geschichten erfindet und die Realität bzw. offizielle Geschichtsschreibung gegen den Strich bürstet. Faszinierend find ich aber doch immer wieder, wie manche Leute weitaus eher bereit sind, solche Geschichten (wie auch früher schon die alten Gralslegenden seit Wolfram von E.) für bare Münze zu nehmen als auch nur ein einziges Mal eine Bibel selbst aufzuschlagen und sich damit auseinander zu setzen. Sie lesen einen Roman und glauben anhand dessen sofort, dass “die Kirche” sie belügt, obgleich sie nicht wirklich wissen, was “die Kirche” im einzelnen überhaupt lehrt. Sie hören vom Thomas-Evangelium, und da es nicht in die Bibel aufgenommen wurde, glauben sie sofort, dass es etwas enthalte, das wahrer sein müsse als die Bibel. Wer nicht die Bibel selbst gelesen hat, und das bedeutet: alle vier Evangelien, die ganze Apostelgeschichte, sämtliche prophetischen Bücher des Alten und des Neuen Testaments, sowie selbstverständlich die fünf Bücher Mose (die Thora der Juden), der braucht nicht zu tun, als wüsste er irgendwas besser als “die Kirche”, weil er mal ein Romänle verschlungen hat ;) Und das Thomas-Evangelium lesen die Leutchen doch auch nicht.
Sollte ich mal verregnete Ferien in einer entlegenen Pension verbringen, wo jemand “Sakrileg” liegen ließ, schließ ich nicht aus, dass ich es mir auch mal zu Gemüte führe. Sollte es mich aber langweilen oder tatsächlich so schludrig geschrieben sein, hol ich mir dann doch einen anderen Krimi. Oder ich lese gleich (zum dritten Male) “Die Entdeckung des Himmels” von Harry Mulisch. Das ist auch frei erfunden, aber das finde ich zum Beispiel sehr gut geschrieben.
Coriander
7. März 2006 um 18:41
hallo ich wollte mal fragen ob einer eine von euch vielleicht weiß wann es denn den Davinci Code im kino gibt
22. März 2006 um 15:59
also…
nachdem ich Sakrileg gelesen habe, habe ich mich auf den Weg in die Bücherei gemacht und mal geschaut was es zu diesem Thema gibt…
Dabei fielen mir verschiedene Bücher in die Hände…unter anderem über die Geschichte verschiedener anderer Religionen und Völker…
in Mesopotamien entsteht 3200 v.Chr. die erste Schrift.da gibt es dann auch eine Mythe die sich mit einer Sintflut beschäftigt in der Zuisudra, ein frommer und tugendhafter Mann in einem Traum gewarnt wird vor der Sintflut, die der Göttervater Eulil gegen die Menschen einsetzen will weil sie seinen Schlaf stören. (auch ein netter Grund..)
Er baut also ein Boot, bringt seine Familie, sowie verschiedene Tiere an Bord und überlebt…
Also wenn man mich fragt hört sich das verdammt nach der Biblischen Geschichte von Noah an… Nur war die Bibel zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht geschrieben…
Der Name des Landes IsraEL kommt übrigen aus dem Kanaanitischen und bedeutet so viel wie “EL siegt ” oder “EL herrscht” das gelobte Land und das Volk nannte sich also nach einem heidnischen Gott… sicher auch nicht schlecht…
Mekka war vor der Ankunft des Propheten Mohammed übrigens das Zentrum des Steinkultes… die Menschen sind jährlich nach Mekka gepilgert und um die Ka’aba gelaufen… Mohammed hat das einfach dann übernommen…
Wenn man mich fragt wird das ganze viel interessanter wen man sich ein wenig damit beschäftigt, als wenn man sich einfach mit dem zufrieden gibt, was man bisher als bare Münze genommen hat…
11. April 2006 um 12:55
To all and Sigular,
hab mir gerade das Hörbuch Sakrileg (leider etwas gekürzt) fix reingezogen, sozusagen aus beruflichen Gründen, da es auch bei unseren Firmlingen und in der Gemeinde nun Thema ist. Spannend ist`s nun mal, da beißt keine Maus den Faden ab, aber auch so real wie “Starwars”, eben reine Fiktion. Da könnt
man auch gleich Grimms Märchen als bare Münze nehmen (Naja, Märchen sind ja wenigstens noch “welthaltig”)Um nämlich über die theologischen und historischen Unwahrheiten zu stolpern muss man bestimmt nicht Theologie studiert haben - ein kleines bisschen Allgemeinwissen tut es auch (neben etwas hoffentlich hängengebliebenem Restwissen aus Erstkommunion-, Firm bzw. Konfirmantenvorbereitung) aber ich glaube, dass gerade dieses mangelde Allgemeinwissen (Pisastudie läßt grüßen) und die sich verflüchtigende religöse Kompetenz vieler Menschen das Problem sind.
Diese mischen sich dann bei Bedarf ihre “Patchwork-Reli” aus allem zusammen, gerade so wie es ihnen passt. Weiß nicht, ob das Konstrukt dann auch trägt, wenn`s nicht mehr so toll im Leben läuft und ich mir dann (und wenn`s erst auf dem Sterbebett ist)die “Gretchenfrage” stellen muss:”Auf wen und was habe ich meine Hoffnung gesetzt?” Auf Dan Brown? Auf mich selbst? Auf mein tolles Auto? Auf mein Sparbuch?
Oder doch auf Gott???
Schöne Ostern wünsch ich - und denen, die darin mehr sehen als nur ein von den Christen adoptiertes Frühlingsfest: Gesegnete,frohe Feiertage und das feste Vertrauen darauf, dass Gott für uns Menschen mehr bereithält, als Dan Brown und seine “Jünger” sich je zu träumen wagen.
P.S.:
Im Übrigen kann ich “Coriander” mit seiner Einschätzung nur voll zustimmen.
11. April 2006 um 12:58
Sorry,
hier kommt noch`n “N”:
(To all and Si*n*gular) für alle Supergenauen!
6. Mai 2006 um 22:07
Ich habe eine sehr interessante Kritik zu diesem Buch gefunden.
http://www.soundwords.de/artikel.asp?suchbegriff=&id=1792
28. Mai 2006 um 20:50
ich fand das Buch spannend, anregend und ich finde schon, dass auf da Vinci’s Bild eine Frau zu sehen ist. Aber das ist wohl wirklich ansichtssache.
Und wär es denn wirklich so arg schlimm, wenn Jesus Christus eine Frau gehabt hätte? Immerhin, na ja, ich meine ja nur, gibt es doch jrgend-aus-einem-Grund die weibliche Form des Menschen…
Cool bleiben.
31. Mai 2006 um 15:46
Ich finde das Buch sehr spannend und bin grade am pc um mich darüber zu informieren! Ich habe es noch nicht ganz fertig gelesen, aber es ist sehr spannend un fesselnd! Nur “leider” weis ich auch, dass vieles, das Dan Brown dort behauptet hat nicht stimmt! Dennoch ist es erschreckend, wie genau Dan Brown sich informiert haben muss! Aber viele meiner Freundinnen, fragen mich, ob ich das Buch denn überhaupt verstehe, aber ich verstehe es, auch wenn es manchmal schwer fällt! Ich kann es nur empfehlen! Larissa
15. September 2006 um 7:54
servus omnibus,
ich beschäftige mich seit ca. 10 Jahren (u.a.) mit diesem Thema und finde, dass man Zu- und Abweisungen, bzw. drastische Meinungsbildung erst nach einem umfangreichen Selbst- und Sachstudium kundtun sollte.
Grundsätzlich ist an der Beziehung zw. Jesus und Maria M. mehr dran, als es die (verlogene) katholische Kirche mit ihrer gefälschten Bibel zugibt. Warum sollten sonst Belege im Vatikan verschwinden; was auch z.B. für die “Ausrottung” der Gnostiker (Albigenser-Kriege) und Ermordung der Templer spricht.
Ich empfehle hierzu Bücher zu den Themen : Gnosis, Albigenser-Kriege und vor allem die Bücher “Abermals krähte der Hahn” und “Die Erben des Grals” zu lesen.
Gruß an alle Aeonen-Reiter,
Tomm
16. Oktober 2006 um 9:16
Hallo an alle…
Ich beschäftige mich zu Zeit intensiv mit diesem Thema, weil ich meine Facharbeit in Religion darüber schreibe. Zuerst einmal, ich bin nicht so religiös und von Zeit zu Zeit schaue ich auch “Alarm für Cobra 11″.
Dan Browns Buch ist definitiv kritisch zu sehen, wenn man es nicht als reine Unterhaltungslektüre betrachtet, da viele Sachen abgewandelt bzw. ergänzt und ehr frei ausgelegt werden(diese aufzuführen wäre zu lang für diesen Beitrag).
Ich empfehle ebenfalls “Der Heilige Gral und seine Erben” zu lesen, zuerst einmal weil es einige Grundlagen gibt und ausserdem wissen sicher einige von euch, dass die Autoren Dan Brown verklagt haben, weil er aus dem 1982 verfasstenBuch abgeschrieben haben soll.
Lest es, ihr seid nachher schlauer.
Schöne Grüsse an alle Interessierten
14. Januar 2007 um 18:24
Also ich hab das Buch Sakrileg auch gelesen und fand es sehr interessant. Ich bin christlich erzogen worden, doch folge ich nicht blind den Geschichten die uns die Kirche erzählt sondern mache mir so meine eigenen Gedanken. Was übrigens jeder tun sollte. z.B ist unser Religionslehrer ( 11 Klasse) schier ausgeflippt als wir uns mit ihm über das Buch untehalten wollten. Das sei alles vollkommender Blödsinn. Es kann doch aber nicht sein, dass man völlig blind seinem Glauben folgt.
Es ist doch nur selbstverständlich, dass Jesus eine Frau gehabt haben muss. Er war schließlich auch nur ein Mann. Was wäre denn daran so schlimm das anzuerkennen? Früher war das vielleicht ein Problem weil Frauen ja null wert waren. Also hat Jesus sich natürlich nicht mit uns abgegeben. Schwachsinn.
Und das er Kinder gehabt hat ist doch auch sehr warscheindlich. Schließlich waren die Verhütungsmethoden noch nicht so weit entwickelt.:)
Die Bibel hat meiner Meinung nach wirklich eine Überholung von Wissenschaftlern nötig. Außerdem sollten die Geschichten von aufgeschlossenen Pfarrern neu geschrieben werden und zwar so, dass sie sich auf die heutige Zeit beziehen. Denn viele Dinge sind heutzutage einfach anders.
Skeptisch war ich allerdings auf die sog. Zeichen in den Disney Filmen. Aber naja. Soll ja eben jeder selber entscheiden.
Auf jeden Fall ist Brown doch ein echt kluger Mensch. Den mit diesem Thema hat er einen Haufen Kohle gemacht.
Frohes neues
20. April 2007 um 1:21
Hallo zusammen.
Auch wenn hier schon länger kein Eintrag mehr gemacht wurde muss ich hier auch noch einen Kommentar einfügen, denn manche Sachen die hier veröffentlicht werden, lassen mich einfach nur rot anlaufen vor Wut.
Zunächst einmal zu dem Buch: Meiner Meinung nach ist der Roman eine wunderschönes Prosawerk, dass spannend und fesselnd ist, so dass ich es in etwa 23 Stunden (mit 8 Stunden Schlaf) durchgelesen habe. Zu betonen ist aber, dass es sich um ein Prosawerk handelt, d.h. es ist kein wissenschaftliches Werk, ebensowenig wie der Herr der Ringe, und ich habe noch niemand gehört, der behauptet hätte, dass im Mittelalter ein Hobbit ausgezogen wäre um einen Ring zu vernichten…
Desweiteren wurde hier ein paar mal angeführt, dass Brown durch Europa gereist ist um für den Roman zu recherchieren, wenngleich die “Fakten” teilweise streitbar sind. Das haben aber auch andere Schriftsteller für ihre Werke getan, die genauso wenig wissenschaftlich zu sehen sind wie Sakrileg, wie z.B. einige, bzw. viele Bücher der James Bond Reihe. Dan Brown, so ist meine Meinung, wollte dem Roman dadurch nur eine vernünftige Basis geben.
Als letztes möchte ich noch auf die, vielleicht vermeintliche, Kritik an der Kirche eingehen. Klar ist der Glaube für viele Menschen wichtig, ich selbst würde mich auch als gläubigen Christen bezeichnen, aber ich denke Dan Brown hat hier eine weitaus größere Diskussion angestoßen, als nur um die Frage wer oder was der heilige Gral ist (der übrigens erst im 13.Jh. das erste Mal erwähnt wird…?!). Die viel wichtigere Diskussion in dem Zusammenhang ist doch die Frage inwiefern der Kirche vertraut werden kann, bzw. man der Kirche in geschichtlichen Fragen vertrauen kann. Es ranken sich doch so viele Legenden um die katholische Kirche, so dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass zumindest eine davon einen historischen Hintergrund hat. Ich denke dabei an die Legende vom weiblichen Papst, den Orgien im Vatikan, die Zerschlagung der Templer etc. Was ich damit sagen will ist, dass Dan Brown vermutlich nur versucht hat, die Kirche, ja sogar Religion im allgemeinen, etwas kritischer zu sehen, so dass man fast sagen kann, dass Brown in diesem Hinblick vielleicht eines der wichtigsten Bücher der vergangenen Zeit geschrieben hat, was sich zugegebenermaßen jetzt sehr dogmatisch anhört… :-)
Für die, dies nicht so ausführlich lesen wollen: Glaubt nicht alles was man euch sagt, sondern macht euch eure eigenen Gedanken dazu.
P.S.: An den Autor des Blogs: Wenn hier schon über den Stil hergezogen wird, sei es in dem Kommentar oder einem Kommentar zum Kommentar, dann versuch doch wenigstens diesen mit einem gewissen “Stil” zu schreiben. Das war heute die erste Kritik, in der empfohlen wurde, ob etwas gelesen werden solle oder nicht, die ich gesehen habe. Es gab mal Zeiten, in denen das irgendwann durch Bücherverbrennungen oktruiert wurde, also vorsicht mit der Gewalt der Feder, sie kann schnell zu einem Schwert werden!!!
12. Juli 2007 um 17:52
Hallo zusammen!!!
Die verlogene Kirche und die gefälschte Bibel? Ich beschäftige mich schon länger mit diesem Thema und habe selbstverständlich auch das Buch gelesen, welches - muss ich zugeben - extrem spannend ist. Auf der Welt findet man mehr nahmhafte Wissenschaftler, welche die richtigkeit der Bibel als die richtigkeit von Browns Roman bestätigen würden.
Ich glaube an die Bibel, weil diese von 66 verschiedenen Autoren welche sich z.T. perfekt ergänzen, (prophetzeiungen im Alten Testament und deren erfüllung im Neuen, Die vier Evangelien, lesst die Offenbarung und vergleicht die geschehnisse mit der heutigen Welt) ohne etwas voneinander zuwissen. Und dann kommt einer (D.B.) und schreibt eine Geschichte und die ganze Welt steht auf dem Kopf und glaubt einem Mann.
Wenn einer das einfach so geschrieben hätte wäre überhaupt nichts geschehen. Aber D.B. schreibt am Anfang, dass alles was im Buch steht seine Richtigkeit hat und alle glauben ihm. Schaue mal auf die letzte Woche zurück und probier zu zählen wieviel Mal du gelogen hast. Unmöglich!
Für D.B. hat sich dieser Satz gelohnt sein Name wurde überall erwähnt und es verdiente sehr viel Geld.
Ein Satz!!!
Und alle glauben???
Ich hoffe ich habe einige dazu angeregt nochmals über alles nachzudenken!!!
Ich empfehle das Buch Die Sakrilegverschwörung von Darrell L. Bock zu lesen. Für eine etwas andere Ansicht!!!!
29. Juli 2007 um 20:28
Hallo,
da zu JESU Zeit die Frau nichts galt gegenüber dem Mann, waren weibliche Seelen in männlichen Körpern inkarniert. Das beste beispiel dafür ist der Lieblingsjünger Johannes. In ihm war die weibliche Seelenhälfte von Fürst Raphael inkarniert. Auf keiner Ikone und keinem Gemälde wird dieser Jünger je mit Bart dargestellt. Dieses geheimnis kannte Leonardon und er stellte den Jünger beim Abendmahl mit weiblichen Zügen dar. In seiner letzten Inkarnation von 1884-1969 war dieser ehemalige Jünger tatsächlich auch als Frau auf der Erde mit Namen: Helene Möller. Ihre männliche Seelenhälfte Raphael diktierte dieser Frau ein Schriftwerk von 11 Bänden, das auf Spendenbasis zu beziehen ist im Laber Verlag (laber.verlag@worte-des-lebens.net)
Das Buch “Sakrileg” lenkt von den eigentlichen Problemen ab. JESUS hat nicht auf Petrus oder auf die angeblichen “eigenen Nachkommen” durch Maria Magdalena seine KIRCHE gegründetm, sondern auf jene Gestalt, zu der ER vom Kreuz herab sprach: “Sohn, siehe dort deine Mutter!” Und diese gestalt war nicht der Liebejünger Johannes, wie die Kirche lehrt, sondern der Evangelist Johannes, dessen Spuren von der Kirche gänzlich ausgelöscht wurden.
Wenn aber JESUS lehrte: “Den Sohn kennt nur der VATER”, und ER selbst am Kreuz Seiner Leibesmutter nun auf diesen “Sohn” hinwies, dann muss JESUS der VATER selbst gewesen sein! Auch diese Wahrheit wird uns vorenthalten, indem wir von Kindesbeinen an belehrt werden: Der VATER war im Himmel und schickte uns seinen Sohn, um uns zu erlösen. Bereits beim Propheten Jesaja wurde um 700 v. Chr. im 63. Kapitel erklärt, dass der himmlische VATER selbst als ERLÖSER kommen werde. Und ER kam, um uns in einem beispielhaften Sohnesleben d e n Weg vorzuleben, auf dem wir - IHM nachfolgend - zu Gottes Söhnen werden können.
Bedenket diese Liebe, die der VATER zu uns, Seinen Kindern hat!
15. August 2007 um 14:32
Hallo zusammen,
zuerst@ Michael:
Dan Brown hat auf den ersten Seiten lediglich seine Danksagungen getätigt und die Prieure de Sion und Opus Dei erklärt. UND darauf hingewiesen das die GEMÄLDE, ARCHITEKTUR und DOKUMENTE wahrheitsgetreu wiedergegeben sind. Mit keiner Silbe hat er geschrieben das der Roman Absolsut bis ins letzte wahr ist.
Ich persönlich finde das Buch grossartig und in jedem Falle lesenswert.
Alles was die Leute vom Lesen abhält sind solche dämlichen Kritiken und Anzweiflungen von Leuten, die glauben sie hätten so viel zu sagen, das sie dem interessierten Leser eine Chance auf eine eigene Meinung zu nichte machen.
Jeder sollte die Möglichkeit haben, ein Buch zu lesen und sich eine EIGENE Meinung zu bilden, ohne das er von allen Seiten zu hören bekommt, wie schlecht und falsch der Roman ist.
Nun zu dem Inhalt:
Hat jemand schon einmal versucht den Inhalt von Harry Potter zu bestätigen????
Oder den von Herr der Ringe?????
NEIN!!!
Und Wieso???
Wegen der netten Eingebung namens FANTASIE.
Als Autor hat man die wunderbare Möglichkeit der Geschichte ein klein wenig eigene Gedanken einzuhauchen, künstlerische Freiheiten zu genießen.
WAS wäre WENN?
Ob, oder ob nicht ist letztenendes dem Leser überlassen. Im übrigen hätte wohl kaum jemand das Buch gekauft, hätte es sich auf komplett wahre Fakten bezogen, oder?
Das hat auch gar nichts mit Marketing zu tun, sondern lediglich damit, das niemand so unbedingt ein stupide-langweiliges Geschichtsbuch lesen will.
lg Dansche
16. November 2007 um 17:27
also ich habe auch Sakrileg gelesen und vor ab ich bin heide !ich denke schon das da was dran sein könnte weil diese version sich am wahrscheinlichsten anhört als die die kirche nieder legt!außerdem muss man ja auch bedenken das algemein die kirche viel vertuscht und verleugnet (z.b.:das grabtuch )naja es ist jedem selber überlassen wie er darüber denkt aber ich bin der festen meinung das die kirche nen falsches spiel mit der bevölkerung spielt und Sakrileg nur drauf aufmerksam gemacht hat !!!
3. Dezember 2007 um 12:55
Weihnachtstext 2007
Heute, wo ich diesen Text verfasse, ist Sonntag der 2. Dezember 2007. Es ist der 1. Advent. Für “Christen” soll das bedeuten, Vorbereitung auf Weihnachten, auf die Geburt von Jesus Christus. Eine Zeit der Besinnung, wo man sich Gedanken über die Hilfs- und Spendenbereitschaft macht, und sich Frieden auf der ganzen Welt wünscht. Oft bequem von seinem heimischen Sessel aus.
Ich bin letztes Jahr vor Weihnachten, am 6. Dezember, dem Nikolaustag, auf Staatskosten verschleppt worden, musste für 20 Tage in den Knast. Der Grund, ein SPD-Rechtsanwalt hatte mich massivst schriftlich beleidigt, worauf ich mich lediglich verteidigt habe. Daraufhin kam es zu einem Beschluss auf Rezept, ausgestellt vom Giessener Richter Nierwettberg, gegen mich gerichtet. So verbrachte ich dann die Vorweihnachtszeit bis zum 25.12.2006 im Knast von Kassel.
Wenn man solche Erfahrungen auf der einen Seite macht, die Kirche auf der anderen Seite um Mithilfe ersucht, dann ist das erschreckend. Ich denke mir aber letztlich, egal wer hinter der Schöpfung steht, egal was nach dem Leben hier auf der Erde folgt, ich musste diese Erfahrungen machen, musste in die Wahrheit blicken, weil für mich noch eine Bestimmung folgen könnte, die für viele andere (oberflächlich denkende und handelnde Menschen) verwehrt bleibt.
Was ich feststellen konnte und durfte, (ich war die ganze Zeit auf der Krankenstation) das in der Mehrzahl ganz arme Drogenabhängige in diesen Trakt gesperrt worden sind. Damals gab es noch Methadon in vorgeschriebenen Dosierungen (soll mittlerweile abgeschafft worden sein, jetzt kalter Entzug) Die Leute sind zum Teil verrückt geworden, waren am Abdrehen, wollten sich umbringen, weil ihr Drogen (Heroin) nicht mehr zur Verfügung standen. Die Sucht als Geisel ist im Knast ist eine doppelte Bestrafung, wie ich feststellen musste. Selbst Raucher litten an Entzug, wenn sie keinen Tabak bekamen. Die Stimmung war dann gereizt.
Da ich diese Suchtabhängigkeiten nicht habe, viel mir von daher (Verzicht) vieles leichter. Und wenn man dann so einige Geschichten mitbekommt, warum, wieso, weshalb Haftstrafen, dann bekommt man immer wieder zu hören, Beschaffungskriminalität. Im Grunde versagt der Staat auf der ganzen Linie, und erzeugt somit erst diese Kriminalität. Statt Methadonprogramme abzubauen, sollte man diese flächendeckend anbieten, gratis.
Kurz vor dem heiligen Abend wurde die Stimmung dann immer wehleidiger, die Gedanken drehten sich oft um die Familienangehörigen draussen in der Freiheit. Einige schämten sich sogar dafür, dass sie der Sucht erlegen sind. Auf der anderen Seite war aber ein Thema, der Pfarrer kommt mit kleinen Geschenken, wenn man ihn vorher anschreibt. Jeder solle doch schreiben, das er Raucher ist und Kaffee benötigt wird.
So kam denn der Tag, wo diese Geschenke an die Gefangenen verteilt wurden. Es war eine oberflächliche Fliessbandabfertigung. Keine Gespräche mit dem Pfarrer, weder einzeln noch auf der Zelle mit allen zusammen. Ratz fatz das Zeug dagelassen, mit dümmlichen herablassenden Sprüchen. Es kam so rüber wie: “Wer im Knast drinnen ist, der ist zu recht drinnen; ein Untermensch, der sich bessern müsse!”
Bedeutend menschlicher war der Umgang mit den Krankenpflegern und Ärzten. Sie hatten auch nur Kopfschütteln übrig, das man für kritische Meinungen, und dafür, das man sich nur wehrt, eingesperrt wird, wie in Russland und in China. Bei diesen Leuten konnte man die Gespräche finden, welche die Kirche verweigerte.
Negative Erfahrungen musste auch meine Frau machen. Sie stand da, hatte zum Glück Urlaub. Als ich abgeholt wurde, wollte sie natürlich wissen, was los ist. Ich sagte dann zu ihr, rufe beim Kirchendekanat an, bitte diese Leute um Hilfe, und auch bei der Polizei in Friedberg, weil die wissen, was mit mir passieren wird.
Die leitende Kripobeamtin schaute in das Internet, ob es nicht so etwas wie eine Weihnachtsamnesty gibt, fand aber nichts. Dann kam die Frage nach der Gesundheit, ein Amtsarzt kam, sodass für mich die Einweisung in den Krankentrackt erfolgte.
Ich hatte wirklich den Eindruck, Polizeibeamte, wie auch das Krankenpersonal in der Vollzugsanstalt, und viele Inhaftierte, hatten Unverständnis für das, was hier in Sachen Menschenrechte wieder abgeht.
Das Dekanat hat sich natürlich nicht selbständig und interessiert gezeigt. Ganz im Gegenteil. Meine Frau musste ständig betteln, bevor Geistliche ihren Hintern überhaupt in Bewegung gebracht haben.
In dieser Weihnachtszeit hat mir die Schöpfung gezeigt, wo die Menschen sitzen, die Christus als “Scheinheilige Pharisäer” und “Heuchlerische Schriftgelehrte” bezeichnete. Sie sitzen, damals wie heute, in der Politik, in der Justiz, in den Kirchen. Selbstgerechte arrogante Oberlehrer, die wunderschöne Sonntagsreden halten können, jedoch das Gegenteil von dem machen, was sie von sich geben.
Da beruft man sich auf einen Reformator Martin Luther, der in Schriften die Vertreibung und Verbrennung von Juden, Zigeuner und kritischen Bürgern und Bauern forderte. Da ermordet man den friedlichen Sozialrevolutionär Jesus Christus, weil er Wahrheiten offen aussprach. Man setzt ihm eine Dornenkrone auf und verhöhnt ihn als Gott. Später wird gar der Papst zu Gottes Stellvertreter auf Erden gemacht, und das Christentum zur alleinigen Wahrheit erklärt.
Christus, davon bin ich überzeugt, er war/ist im Geist bei diesen Krankenpflegern und manchem Gefangenen. Christus, der selber nach diesen menschlichen Maßstäben vorbestraft ist, und zum Tode verurteilt wurde, wird von den wirklich abgrundschlechten Lügnern und Betrügern zu einem Götzen hochgeputscht.
Ein Kind hat den Mut und fragt im Alter von 6, 8 oder 10 Jahren nach, wo denn der Weihnachtsmann und das Christkind sind? Irgendwann erklärt man diesem tiefgläubigen Kind, das es belogen wurde, nur um eine gewisse Stimmung und Erwartungshaltung zu erzeugen. Erwachsene haben aber oft keinen Mut zu fragen, wo ist denn euer göttlicher Christus, den ihr uns seit 2000 Jahren verkaufen wollt? Wo sind denn die Beweise für all das was in der Bibel steht? Und wenn gefragt wird, dann sind Geistliche mit raffinierten Ausreden nicht verlegen.
Nur so ganz nebenbei, ihr lieben Leute; so ein Geistlicher geht im Schnitt mit 4.000 Euro nach Hause, und der Lebenspartner oft zusätzlich mit 2.000 Euro. Dazu unkündbare Posten auf Lebenszeit.
Und was war Christus? Richtig, ein Wanderprediger, der gratis mit den Leuten betete, und trotzdem keinen Hunger leiden musste. Weltliche Güter waren für ihn nur Mittel zum Zweck.
Ich werde Weihnachten nicht in die Kirche gehen, weil mich das an Räuberhöhlen erinnert, denn an das was Christus wirklich gelehrt hat.
Mögen gewisse Herrschaften mit ihren fetten Ärschen, mit Nerzmäntel und Goldklunker behangen sich die besten Plätze in den Räuberhöhlen aussuchen, und ihrer selbstgerechten Frömmigkeit zujubeln.
Ich jedenfalls werde beten, hoffen und abwarten, ob es ein Leben nach dem Tod geben wird, mit einem unfehlbaren Gericht, wo selbst die tiefsten Gedanken aller Menschen an die Oberfläche gespült werden; und wo Seilschaften nichts mehr nützen.
Das ist meine Hoffnung, mein Wunschdenken, ein gerechtes Urteil, der Wahrheit entsprechend.
Ob jemand christlich getauft ist, oder Moslem ist, jemand einer anderen Religion angehört, oder in keiner Glaubensgemeinschaft vertreten ist, das hat Christus nicht interessiert.
“Der wahre Glaube kommt von innen heraus!”
In diesem Sinne grüsse ich die, welche das ganze Jahr über Frieden und Gerechtigkeit wollen, aufrichtig und ehrlich, als Bruder unter Brüdern, und als Schwester unter Schwestern.
Ich wünsche denen eine frohe Weihnachtszeit, welche die Ausgestossenen, Unterdrückten und Ausgebeuteten, in ihre Mitte nehmen. Ich grüsse all diejenigen, die sagen: “So kann es mit Profit, Ausbeutung und Erniedrigung nicht mehr weitergehen, wir distanzieren uns von diesen Teufeln in Menschengestalt!”
Euer Menschenrechtler Roland Schmidt
http://menschenrechtler.chapso.de/ http://glaubensportal.npage.de/
12. Januar 2008 um 16:28
Guten tag liebe Freunde des Lichtes.
Ich bin sehr entsetzt was menschen aus der geschichte der Bibel ableiten wollen. Ich finde Das Buch Sakrieleg habdelt überhaupt nicht über die Bibel. Im kompletten gegenteil. Ich finde es grenzt an Gotteslesterung.
12. Januar 2008 um 22:53
das buch sakrileg ist ein roman, und wie dan brown auch immer wieder beteuert ist er erfunden … es sind frage und anregungen die er sich in seiner kindheit gestellt hat und träume die er spannend fand verarbeitet … es basiert vllt auf irgendwelchen aussagen die es wirklich gibt … doch ich halte es auf gar keinen fall für gotteslesterung … denn ganz zum schluss sagt langdon zu sofie dass die hauptsache ist dass sie überzeugt ist … der heilige gral ist eine legende … eine geschichte … ich habe zwischendurch auch mal über glaubensunterschiede nachgedacht und vllt kommen manche wirklich ins nachdenken … doch sakrileg sollte auf jedenfall als roman und nicht als glaubensbuch gelesen werden !!!
12. März 2008 um 17:14
Jesus hat damals -mit Unterstützung der Römer- eine ziemliche Show abgezogen. Warum? Pontius Pilatus wollte eigentlich keinen Unschuldigen kreuzigen lassen. Soweit verständlich. Das Volk jedoch hat den Tod von Jesus gefordert, aus welchen Gründen auch immer. Deshalb ist folgendes von P.P. veranlaßt worden: Jesus wurde nach dem Willen des Volkes gekreuzigt, allerdings wurde sein -recht schneller- Tod am Kreuz inszeniert. Nach dem eigentlichen Kreuzigungsvorgang wurde ihm -Jesus- noch ein Kelch Wein gereicht, welcher mit größter Wahrscheinlichkeit mit damals schon bekannten Betäubungsmitteln versetzt war. Nachdem er seinen Geist in des Vaters Hände befohlen hatte -selbstredend war er eingeweiht- stach der Legionär mit der Lanze in seine Seite. In Narkose merkte Jesus natürlich nichts, konnte also auch nicht reagieren. Das umstehende Volk hielt ihn für tot. Der für uns heute klare Hinweis ist allerdings der, das aus der Wunde Blut lief. Dies ist nur möglich, wenn noch ein gewisser Blutdruck, erzeugt vom funktionierenden Herzen, vorhanden ist. Leichen bluten nicht! Danach wurde der “Leichnam” vom Kreuz genommen, ist mit größter Wahrscheinlichkeit erstversorgt worden und konnte so später seinen Jüngern erscheinen und sich danach Richtung Indien aufmachen, wo er dann viel später tatsächlich verstorben ist und auch begraben wurde. So konnte P.P. mit diesem Wissen auch seine Hände in Unschuld waschen. Ich war selbstredend nicht dabei, aber die Hinweise, die nun mal existieren, lassen zumindest diesen nicht unlogischen Schluß zu. Zu Gottes Sohn wurde Jesus ohnehin erst im 4.Jahrhundert beim Konzil von Nizza erklärt, als die Bibel aus gefälligen Teilen konstruiert wurde, während andere Teile als apokryph erachtet wurden.
18. April 2008 um 19:49
Diese Person,die nicht eindeutig zu einem Geschlecht eingeteilt werden kann,ist schon rätselhaft!Wenn man sich jedoch das Gemälde ansieht,bei dem da Vinci Johannes den Täufer allein malt,könnte man vom Gesicht her auch meinen das es sich evtl. um eine weibliche Person handelt.Ich glaube da Vinci wollte nur die sensible Art von Johannes zur Geltung bringn,indem er ihn mit weiblichereren Zügen malt.
Aber das ist ja nur meine Meinung zu dieser Sache.
Beweise zu irgendwelchen Theorien wird es sowieso nie geben.
17. Juli 2008 um 10:02
@ Roland Schmidt (rd. Dezember 2007 | 12:55):
Vielen Dank für einen sehr, sehr guten Beitrag!
“Der wahre Glaube kommt von innen heraus!” Er kommt nur und ausschließlich von innen heraus.
Man muss sich nicht vornehm fromm zu werden, es reicht vollkommen aus, ein guter Mensch zu sein!
17. Juli 2008 um 18:51
Hm also ich will jetzt nicht so einen kleinen Roman schreiben wie manch andere hier xD.
Aber ich muss einer meiner Vorrednerinnen zustimmen. Ich lese Sakrileg auch gerade und hier wird mit keinem Wort erwähnt das Jesus nicht gekreuzigt wurde. Als ich das in deinem Blog gelesen habe war ich etwas verwundert darüber, weil ich dachte ich hätte etwas überlesen.
Und ich finde durchaus das das Buch empfehlenswert ist. Aber jeder muss sich seine eigene Meinung bilden.
13. Oktober 2008 um 9:32
Hi Ihr alle,
in der Tat wurde Johannes in der Zeit, in der auch da Vincis Gemälde entstand, oft sehr weiblich dargestellt und so wie auch schon jemand anders hier schrieb, diente es dazu, seine sensible Seite zu zeigen. Außerdem war es auch eine Art der Künstler zu zeigen, dass Johannes sehr jung war. Den “Ehrenplatz” neben Jesus (also rechte Seite neben ihm) bekam er zugeteilt, da man davon ausging/ ausgeht, dass er Jesu Lieblingsjünger war.
Das letzte Argument, was Dan Brown bringt, nämlich, dass es sich bei dem Abstand zwischen Jesus und Johannes/”Maria Magdalena” um den symbolischen Grahl handelt, wird auch als unwahrscheinlich empfunden. Jesus ist im Bild so angeordnet wie es damals und auch heute noch durchaus üblich ist: das Wichtigste ist im Zentrum. Vielleicht wollte da Vinci das auch einfach noch genauer herausstellen.
In jedem Fall finde ich es amüsant, bzw. fast ein bißchen bedenklich, dass es hier Leute gibt, die ein Buch, dass eindeutig als Roman und einen Film, der sich auch nicht als Sachfilm versteht, zum Anlass zu nehmen, sich selbst zukünftig als “Heide” zu bezeichnen. Erstens mag ich diese Formmulierung nicht und zweitens habe ich die Einstellung, dass man dem christlichen Glauben durchaus analytisch und auch manchmal kritisch gegenüber stehen sollte, sonst hätte es wohl auch nie eine Reformationsbewegung gegeben, gäbe es keine Freikirchen und ähnliches. Ich persönlich habe mich inzwischen von der Kirche als Institution meilenweit entfernt, was wohl bei o.g. Beitrag auch das Hauptproblem gewesen ist, dass die “Kirche” alles vertuscht (als Gedächtniszitat, nicht als meine Meinung zu verstehen). Deshalb glaube ich immer noch daran, dass Jesus am Kreuz starb. Egal, ob er unsterblich oder sterblich ist/ war, er hat die damaligen Regeln und Gepflogenheiten durcheinander gebracht und in meinen Augen verbessert und ich glaube daran, dass es sich lohnt danach zu leben.
7. Dezember 2008 um 21:00
also ich finde dan browns “sakrilrg” unglaublich faszinierend. vllt hat er nicht alle fakten benutzt aber tatsache ist ja dass er recht hat mit dem was er über die vertuschungs- und mordaktionen der katholischen kirche schreibt. und die geht wirklich ganz massiv gegen das buch vor. der vatikan möchte auch nicht zulassen dass “illuminati” in zwei kirchen dort gedreht wird. also muss ja was an dan browns theorien dran sein, oder??!!! denn wenn allles nur fiktiver humbug wäre würde die kirche nicht so einen aufstand bauen!!!!!
23. Dezember 2008 um 15:53
Dir ist da anscheinend etwas entgangen, bzw. hast du dich außer mit dem Film noch nicht wirklich ausreichend mit diesem Thema befasst, sonst hättest du wohl den unterschied zwischen den beiden Wörtern “Sang Real” und “San Greal” bemerkt, beziehungsweise stark hervor gehoben, wobei man deinen kleinen Rechtschreibe fehler ganz oben wohl noch belächeln kann… Es tut mir leid das so sagen zu müssen aber als Anfänger sollte man ganz genau abschätzen ob man dem gewachsen ist was sich hinter einem Namen verbirgt! (ganz zu schweigen davon den Namen noch nicht mal richtig buchstabieren zu können)
P.s. Glaub mir, das ist zu groß für dich…