The Village - Das Dorf

Mit The Village liefert M. Night Shyamalan nach “The Sixth Sense”, “Unbreakable” und “Signs” einen weiteren Mystery-Thriller ab. The Village

In einem Dorf des 19. Jahrhunderts geht die Angst um: seit Jahren hat niemand mehr das Dorf verlassen, denn im umgebenden Wald leben mythische Kreaturen, die angeblich jeden töten, der versucht ihn zu durchqueren. Lucius (wie immer kongenial von Joaquin “Signs” Phoenix dargestellt) entschließt sich, die zu Ende gehenden Vorräte an Medizin in der Stadt aufzufüllen. Der Ältestenrat des Dorfs fürchtet jedoch die Rache der Waldbewohner und versagt Lucius die Erlaubnis für die Reise. Doch es kommt alles ganz anders…

Der Schlüssel zu diesem Film liegt, wie bei allen Filmen von Shyamalan, in den letzten 15 Minuten. Bis zu diesem Punkt ging ich noch von einem technisch und schauspielerisch gut gemachten, aber langatmigen und in gewisser Weise irrelevanten Film aus. Doch auch hier kommt alles ganz anders…

Mehr kann man hier eigentlich nicht erzählen, ohne Geheimnisse vorweg zu nehmen. Ich rate einfach dazu: anschauen! 8 von 10 Punkten!

Eine Antwort auf “The Village - Das Dorf”

  1. Christian schreibt:

    Hallo,
    ich habe mir den Film gestern angeschaut und war vom Ende auch sehr überrascht. Zugegeben, mir ist förmlich der Crunchip im Hals stecken geblieben, jedoch schätze ich mich zur Kategorie Mensch, die ein offenes Ende mit mehr als fünf aufgeworfenen Fragen als “zu offen” empfindet. Ich bin förmlich vom Sessel gehüpft und habe meinen armen, unschuldigen Fernseher angebrüllt, was das soll und wie das verdammt nochmal jetzt weitergeht. Ich würde jetzt gerne mindestens fünf dieser Fragen stellen, doch würde das auf die Handlung und das Ende schliessen lassen, was für die Zeitgenossen, die sich den Film noch zu Gemüt führen wollen, sicher “net so doll” wäre. Doch eines lasst euch gesagt sein: ein entwurzelter Baum reisst keine 3 meter tiefen Löcher!
    Christian

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