Die CeBIT und ich

Gerade bin ich von CeBIT zurück. Das letzte mal war ich dort vor 4 oder 5 Jahren. Seit dem ist alles etwas leiser, etwas langsamer und etwas weniger bunt geworden - und etwas kleiner! Obwohl die Messe immer noch ziemlich riesig ist hatte man ständig das Gefühl, dass alles künstlich gestreckt wurde und man alles auch in kleinerem Rahmen hätte stattfinden lassen können.

Der LinuxPark (oder neuerdings “LinuxParc“) in Halle 5 hat sich dabei kaum verändert: in etwa die gleiche Größe, das gleiche Konzept und die gleichen Leute.  Ich habe ein paar alte Bekannte mal wieder getroffen, z.B. Marcel H., der jetzt bei RedHat ist und dort das OLPC-Notebook vorgestellt hat (sehr viel kleiner als ich dachte, das Teil), oder K.K. (Mister Knoppix), der allerdings nichts weiter übrig hatte als ein frostiges “Hallo”. Naja, so ist das halt mit Leuten mit scheinbar echten Problemen..

Auf dem Weg zur CeBIT  hat nur die Bahn mal wieder versagt: zweimal ICE-Strecke gefahren, zwei ICEs “ausgefallen”. Natürlich mit der üblichen Salamitaktik: “10 Minuten später”, “25 Minuten später”, “Zug fällt aus”. Beim ersten Zug (Siegburg-Frankfurt) stand ich dann im Reisezentrum und neben mir eine Dame zum Bahnschrankenoberamtsrat (oder so): “Und wie sicher ist es, dass der nächste auch kommt?”. Darauf der Knilch hinter’m Tresen sehr genervt und zickig: “NATÜRLICH kommt der!”. Naja, warscheinlich ist auch der erste NATÜRLICH gekommen. Ich ärgere mich darüber einfach nicht mehr, das alles ist Normalzustand. Dann kann man sich auch viel mehr freuen, wenns mal klappt mit den Zügen…allerdings fanden einige Servicepoint-Mitarbeiter es wohl schon sehr seltsam wenn ich auf eine vorgeschlagene Umsteigezeit von 4 Minuten nur noch mit einem Gackerlachen antwortete.

Auf der Rückfahrt musste ich bei den Rauchern sitzen. Mann, hoffentlich hat das endlich bald ein Ende. In geschlossenen Räumen sollte einfach nicht geraucht werden und man wird ja förmlich dazu gezwungen, sich ins Raucherabteil zu begeben, weil sonst der Zug voll ist. Dafür siehts dann dort auch aus wie in der ersten Klasse Sonntagsmorgends um halb 6: alles völlig leer, selbst ein Tischplatz ist kein Problem. Die drei oder viel Kettenraucher nebeln die Luft aber trotzdem völlig ein. Grausam. Meine Klamotten stinken wie ein in der Aschengrube ersäufter Iltis.

Eine Antwort auf “Die CeBIT und ich”

  1. Die CeBIT und ich | Pilka schreibt:

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