Berliner Senat in der Logikfalle
Heise schreibt, dass sich der Berliner Senat gegen eine vollständige Umstellung der Verwaltung auf Open-Source ausgesprochen hat - mit einer recht abenteuerlichen Begründung:
In dem neuen Bericht können die Abgeordneten nachlesen, dass die “vollständige Umstellung” der Server- und Arbeitsplatzsoftware auf Linux eine “völlige Abkehr” vom Berliner “Open-Systems-Konzept” darstelle. Gemäß dieser “vom Senat verfolgten und dem Parlament bereits in diversen Berichten dargelegten Strategie” sei die Hauptaufgabe die Einrichtung “offener IT-Architekturen”. Erreicht werden soll damit “die für einen wirtschaftlichen IT-Einsatz erforderliche Herstellerunabhängigkeit und Offenheit gegenüber unterschiedlichen Lösungen”.
“Ich nehme Microsoft, weil ich herstellerunabhängig und offen sein will”. Alles klar?




