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Sakrileg strikes back

Telepolis hat einen köstlichen Artikel zu “The DaVinci Code” veröffentlicht. Ausschnitte gefällig?

Grob-schrille Umschläge, bluttriefende Buchstaben [...] markieren die angepeilte Zielgruppe, die irgendwo zwischen literarischen Analphabeten und den Lesern von “P.M. WISSENSCHAFT” liegen dürfte. [...] “Beim ersten Mal versteht man gar nichts, und beim zweiten Lesen fragt man sich: ‘Warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen?’” – so hat Hollywoodstar Tom Hanks, der hier die Hauptrolle des Kunsthistorikers und Symbolforschers Robert Langdon spielt, von seiner persönlichen Lektüre-Erfahrung berichtet, und damit “The Da Vinci Code” eigentlich ganz gut auf den Punkt gebracht. “The Da Vinci Code” ist ein Trivialschmöker, stilistisch ungefähr auf dem Niveau von Enid Blytons “Fünf Freunde”-Romanen oder den “Drei Fragezeichen”, der seine vielen Kapitel immer mit hübschen Cliffhanger-Fragen abschließt, wegen denen man – “und was jetzt?” – das Buch nicht weglegt, obwohl sie sich dann später regelmäßig in Nichts auflösen oder in ein neues Rätsel transformiert werden. Darüber hinaus ist alles erwachsenengerecht noch mit ein bisschen abendländischer Bildung angereichert, in Fast-Food-mäßig konsumierbarer Form versteht sich.

Dazu ist nichts mehr hinzuzufügen.Eastern Promises download

Eine Antwort auf “Sakrileg strikes back”

  1. Andreas schreibt:

    Hallo,

    habe den nachfolgenden Beitrag zu –The Da Vinci Code – gefunden und finde die etwas andere Sichtweise dieses Autors auch recht interessant.

    Der Link: http://heuteblog.de/2006/05/26/

    Viel Spaß und schönen Abend

    Andi

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