Sonntag, 28. September 2008

LinuxTag Fonts

LinuxTag used the DIN font for years now. Originally, it was proposed by the people from newthinking communications, who were doing our advertising stuff then (hey, how are you, people?). It was and still is a nice font, but it has the problem that it is not freely available. We're having a hard time licensing this stuff for all peope using it in creating our materials.



I think it is time for a change. Unlike then, a vast deal of quality free fonts are now available. Two fonts which I am currently looking at are "Delicious" and "Gentium".



Delicious is a light, sans serif font made by Jos Buivenga. It is light, modern and perfectly legible for headlines and continous text.



Gentium is a serif font by Victor Gaultney Summer School buy and also legible for all uses. I my opinion, both fonts have a point. While Delicious is a light choice and more like our previous font, the use of a serif font has also some potential. I see more and more really good looking advertinsing designs using exclusively serif fonts.

Samstag, 27. September 2008

LinuxTag 2009 Color Schemes

I am currently working on the LinuxTag 2009 marketing campaign. One of the key efforts for this year is to establish a "stable" design base for LinuxTag materials (print and electronic) which can be used across the next years, relieving us from the annual re-design.

One of the first things I am looking into is the color scheme that we use. Our current scheme was more or less dominated by two key colors: a deep blue and a light yellow:



This mostly implies high-contrast designs where these two colors "clash" together. While contrast is one of the key design principles, it is not what LinuxTag tries to achieve at the viewer: we want to imply "harmony", "working together", "blending in" rather than "harsh differences", "disjunction" or "isolation".

So I tried to create two color schemes that involves more color steps, working together either on it's own or in combination with each other. I came up with this possible schemes:



I changed the base colors a bit. The darkest blue now matches the logo color of Messe Berlin, taking away some subtle problems when printing in four colors. The deepest yellow is also a bit "more" yellow than the original color. All colors work nice together and imply a "light" and "dynamic" image.

DRM nukes itself

.!.
Cory Doctorow hat einen rantigen Artikel buy Meet Dave The House Bunny dvd zum Thema DRM geschrieben:
So go on buying your Audible books, your iTunes DRM songs, your Zune media, your EA games... None of these companies will ever disappear, nor will the third-party DRM suppliers they use. They are as solid and permanent as Commodore, Atari, the Soviet Union, the American credit system and the Roman Empire.

Hintergrund ist die Abschaltung der DRM-Server von Wal*Mart. Diese Teile sterben diese Teile wie die Fliegen im Moment. Manchmal treffen Prophezeihungen halt auch ein..

North Country movie full

Donnerstag, 25. September 2008

S100 Media-Center

Letzte Woche ist übrigens mein Artikel zur S100 in der 10/08-Ausgabe der Linux-User erschienen. Wer eine € 50,- linuxbasierte Internet- und Media-Box basteln möchte, sollte dort mal reinschauen. Im ersten Teil erkläre ich den prinzipiellen Aufbau und die Installation von Debian Etch. Im November erscheint dann der zweite Teil, bei dem auf die Installation von MMS als Media-Center und VDR
Futurama: The Beast with a Billion Backs divx
als TV-Server eingegangen wird.

Die S100 ist aber auch sehr gut als einfacher Heimserver zu gebrauchen und verbraucht unter Last nur ca. 40 Watt. Da braucht in meinem Desktop-PC die CPU alleine schon mehr Saft.

Mittwoch, 24. September 2008

Java DNS Caching breaks...or not?

Java DNS queries sometime turn out a bit tricky. The following feat was one example: consider you are using a round-robin dns system. Every query of the dns record returns all possible ip addresses, mixed up:
 

Oh, God! You Devil video

kleinhenz@mklein-nb:~$ host x.blubb.blubb
x.blubb.blubb has address 172.16.4.2
x.blubb.blubb has address 172.16.4.1
x.blubb.blubb has address 172.16.4.3
Seven Signs of the Apocalypse rip Wishmaster video

Applications usually use the first entry, resulting in a per-query association of host and ip address. If the actual DNS query is not cached, it works as a continuing distribution of querys over the listed ips.

Turning off the DNS caching in Java is easy: set the "networkaddress.cache.ttl" property to "0" disables it. But here comes the problem: if you have mixed IPv4 and IPv6 hosts in your DNS, Java will prefer the v6 hosts, listing them on top on the v4 addresses. This results in a bizarre behaviour: the list of ips in the returned list are mixed up - but in two groups: the mixed IPv6 host group appears on top of the mixed IPv6 group!

The solution is rather simple: just add "java.net.preferIPv4Stack=true" to the properties environment and the round robin works as espected.
20 Years After movies

Samstag, 20. September 2008

I did it!

Muffins Ich habe zum ersten Mal selbst was gebacken! So richtig ohne Backmischung und ohne "schütte einfach diese Tüte in was Flüssiges und fertig...". Echte, handgemachte Schokomuffins. Haben wahrscheinlich ∞ Kalorien, aber egal, schmeckt trotzdem und war erstaunlich einfach. Im Kochbuch für Geeks Out of the Past video
Journey to the Center of the Earth rip

The Fall hd

werden solche Sachen endlich mal verständlich erklärt: im Prinzip ist Backen auch nichts anderes als Software schreiben: man kann richtig schön abstrahieren. Das UML-Diagramm für Muffins erscheint zwar erst mal als ein nerdiger Scherz, aber ist tatsächlich genau das, was man benötigt um Muffins mit beliebigem Geschmack zu bauen.  Das Framework ist immer das gleiche, man setzt einfach den Geschmack per Erweiterung auf. Ist auch nix anderes als Applikationsserver zu bestücken *g*.

Vielen Dank auch an N. für die praktischen Tipps und den Hinweis auf das Muffin-Paradies.

Mittwoch, 17. September 2008

Ein sechster Anhalter!

Ach du meine Güte: Eoin Colfer schreibt einen sechsten Anhalter-Band. Ich liebe Eoin Colfer, seine "Artemis Fowl

Wayne's World rip

"-Serie ist richtig gut. Aber ob er wirklich dazu fähig ist, eine Legende adäquat fortzusetzen wage ich zu bezweifeln. Aus meiner Sicht kann er nur verlieren. Wenn schon eine Fortsetzung, dann hätte ich mir jemand anderen dafür gewünscht. Ich bin skeptisch, aber das Buch lesen werde ich trotzdem.

Venti

Warum heißt die größte Kaffeegröße bei Starbucks eigentlich "Venti"? Weil man hyperventiliert, wenn man sich so einem Eimer Koffein eingekippt hat?

How to Kill Your Neighbor's Dog hd

Update: Hudson Hawk trailer A Walk in the Sun full movie

hat wohl irgendwas mit der Menge zu tun, sagt Everything2.

Donnerstag, 11. September 2008

Spore: DRM

So langsam kommt die Message scheinbar an. Gerade ist "Spore", das neue, vielgehypte Spiel von Will Wright ("Die Sims") erschienen. Spore nutzt als Kopierschutz das allseits beliebte SecuROM-DRM von Sony. Electronic Arts beschränkt die Anzahl der Installationen auf drei. Danach muss man per Telefon für jede Neuinstallation betteln gehen.



Dies hat dazu geführt, dass ein Massenprotest über die Amazon-Bewertungsseiten ins Rutschen gekommen ist. Das Spiel steht bei Amazon.com mit einem von fünf möglichen Sternen nicht so richtig gut da. Und auch bei Amazon.de haben sich schon mehr als 100 negative Bewertungen gesammelt.

Fred Benenson Beowulf & Grendel rip How to Kill Your Neighbor's Dog dvdrip bewertet das alles so:
If these are actual consumers acting in concert but without prompting from a centrally organized campaign then it means that our efforts at establishing DRM as an anti-feature have been successful.

Angeblich ist das Spore-DRM übrigens schon gehackt. Hat ja echt was gebracht, der Helm.

Mittwoch, 10. September 2008

Eine unberührte Welt

Der neue Eschbach ist da! Diesmal eine Kurzgeschichtensammlung. Zuerst war ich etwas skeptisch, weil solche Sammlungen meistens eine Art "Resteverwertung" darstellen. Tatsächlich finden sich in dem Band keine wirklich neuen Stories. Alles wurde bereits irgendwo anders veröffentlicht (allerdings teilweise in kleinen Fanzines) oder stammt aus Eschbachs "Schublade", wie er selber in mehreren Einleitungen zu den einzelnen Geschichten schreibt.

"Eine unberührte Welt The Producers video Ghost Ship dvd " enthält Kurzgeschichten, denen man ihr Alter deutlich anmerkt. Aber gerade dadurch und durch die ebenfalls enthaltenen neueren Texte wird die Entwicklung Eschbachs als Schriftsteller über die Jahre deutlich. Und dies zu entdecken und die tollen Einleitungen zu lesen macht fast mehr Spaß als die eigentlichen Geschichten.

Besonders hervorzuheben ist die Story im Haarteppichknüpfer-Universum. Schon den den Originalromanhalte ich für einen der besten Dinge, die Eschbach jemals geschrieben hat. Die Kurzgeschichte handelt von Konventionen, Regeln, Schicksal und dem Entkommen daraus auf dem Hintergrund einer zerfallenden Gesellschaft. Das alles äußerst "nah" beschrieben und glaubhaft getriebenen Charakteren. Einfach Großartig! Kaufbefehl!

Dienstag, 9. September 2008

Hersteller von MP3-Playern: warum sind die eigentlich so doof?

Auf der IFA war ich bei mehreren Herstellern von MP3-Playern: Markenproduzenten wie iRiver und Sandisk aber auch bei Noname-Produzenten in der Asia-Halle. Bei allen das identische Verhalten: von ihrem eigenen Marktumfeld keinen blassen Schimmer. Keiner kannte Rockbox oder wollte davon jemals irgendwas gehört haben. Selbst darauf angesprochen, dass auf der iRiver H300-Serie Rockbox deutlich mehr bietet als die Original-Firmware, waren die Koreaner überrascht.
Bei den Appliances ist es aus meiner Sicht immer das Gleiche: man baut einigermaßen gute Hardware, vernachlässigt aber die Software mehr oder weniger vollständig. Bestes Beispiel ist der Sansa View, mein aktueller MP3-Player: tolle Hardware aber die Firmware wird von Version zu Version immer schlechter. Im offiziellen Sandisk-Forum gibt es eine riesige Schlammschlacht zu diesem Thema und ich frage mich beispielsweise auch, wie es sein kann, dass sich mit einem Firmwareupdate die Batterielaufzeit halbiert!?
Warum kommt keiner dieser Vollspackos mal auf die Idee den Rockbox-Kernel als Basis für eine Firmware zu verwenden und einfach eine neue Oberfläche aufzusetzen (denn die ist, sorry Rockbox, nicht wirklich "commercial-grade"). Davon würde Rockbox (endlich eine vernünftige UI) und der Hardware-Hersteller (endlich eine vernünftige Software) profitieren.
Ok, ich weiß schon, das Gegenargument ist, dass die Hardware-Typen kein Interesse daran haben, dass ihre Software auch vom Konkurrenten genutzt werden kann. Aber seien wir mal ehrlich: im Moment verkaufen die sowieso nur über die Hardware, die Software kann Five Across the Eyes in dem üblich-schrottigen Zustand so oder so kein Kaufargument sein. Oder hat man schonmal jemand gesehen, der beim Kauf die Funktionen wichtiger als "Aussehen", "Gigabytes" oder "gesamter Coolheitsfaktor" bewertet? Wenn es das gäbe, würde nur Apple im Moment MP3-Player verkaufen...

Montag, 8. September 2008

Im Auge behalten: Mivvy Netbooks

Noch ein letzter Eindruck von der IFA: die Mivvy Netbooks von einer Tscheschischen Firma.

Im Unterschied zu vielen anderen aktuellen Netbooks haben die Mivvys bereits ab Werk 2GB RAM und eine 120 GB Festplatte. Im Moment sind sie damit nahezu konkurrenzlos, weil Microsoft bis vor kurzem mit harten Kriterien für die XP-Lizenz der Netbooks die Hardwarekonfiguration beeinflusst hat.
How to Kill Your Neighbor's Dog trailer
The Journeyman movie download Auf der anderen Seite machen die Mivvys einen stabilen Eindruck und sind nicht so labberig wie viele andere Netbooks, die ich auf der IFA in der Hand hatte. Dazu sind die Specs auch ordentlich. Die Leute vom IFA-Stand waren auch sehr hilfsbereit und hatten (im Gegensatz zu vielen anderen Ausstellern) auch Ahnung von dem, was sie da verkaufen wollen. Allerdings weicht der Preis des M310 im offiziellen Webshop doch etwas von dem vor Ort angegebenen Preis ab ("um 350 €").

Sonntag, 7. September 2008

Wibrain UMPC

Noch ein Fundstück von der IFA: der "Wibrain", ein kompakter UMPC im Spielkonsolen-Format.

Prinzipiell eine gute Idee, auch weil sich die Bedienelemente tatsächlich recht unkompliziert nutzen lassen. Das Display hat eine für diese Größe hohe Auflösung und ist gestochen scharf. Es schlägt damit ähnliche Appliances wie die PSP um Längen. Allerdings (und das sieht man auf dem Bild nicht so gut) ist das ganze Teil recht dick - mehr als 2 Zentimeter würde ich schätzen. Dadurch erhält das Gerät ziemlich genau die Haptik eines Ziegelsteins und liegt "unsexy" in der Hand. Daran muss der Hersteller noch arbeiten, wenn er damit (wie ich mal vermute) in den Endkundenmarkt will.

Samstag, 6. September 2008

Michael in Space (almost)

Last Friday, I had the pleasure to visit the European Space Operations Centre

Maximum Risk video

in Darmstadt. A friend of mine is working there as a software developer and together with Oliver (of LinuxTag fame), we got a private tour of the ESA facilities (Thanks again, Kester!).
Fido full
The whole thing mostly feels like any other science office or university, but this one has huge control rooms (as seen on Armageddon Second in Command buy ;-) with a ton of displays displaying somewhat important things.
Most memorable were the display containing a big piece of debris from the failed first launch of Ariane 5 (seemed to me like a ever-standing bid for more software quality) and the cafeteria selling pots of coffee for a mere € 0.25. I am now also proud owner of a tourist quality ESA shirt I got for setting my foot on into the ESA fanshop.

Freitag, 5. September 2008

Cosmo Hill - Der Supernaturalist

Basic Instinct buy
In Berlin war ich wieder einmal bei Otherland und habe mich mit Büchern eingedeckt. Die Beratung da ist echt toll! Diesmal hat es Dan Simmons "Helix" Hero trailer und das neue Buch von Eoin Colfer erwischt. "Cosmo Hill: Der Supernaturalist" ist nach Artemis Fowl wohl der Auftakt einer neuen Jugendbuchserie. Leider hatte Otherland den Titel nur in Deutsch da, die Artemis Fowl-Romane habe ich jeweils auf Englisch gelesen.

Obwohl ich den Roman in nur 3 Tagen durch hatte, hinterlässt die Story doch einen leicht faden Beigeschmack: das Setting ist schon recht nett und die Charaktere glaubhaft, aber die gesamte Story hat Plotholes, so groß wie in einem durchschnittlichen Hollywood-Blockbuster. Einige Dinge sind einfach platt und sinnlos, andere nicht zu Ende gedacht. Ich glaube, dem Text fehlt noch eine letzte kritische Überarbeitung: gute Ansätze sind da, werden aber nicht gut genug genutzt.

Insgesamt eine Enttäuschung, vor allem nach der großartigen Artemis Fowl-Reihe.

IFA-Fundstücke: Lego, Commodore und Fake-Windows

Ich war diese Woche wie auch im letzten Jahr auf der IFA in Berlin. Eine wirklich nette Veranstaltung an der man deutlich sieht, dass die Unterhaltungsindustrie noch kräftige Margen einfährt. Anders lassen sich Monster-Präsentationen wie die von Sony nicht erklären.
Interessant sind aber (außer dem gepflegten Abchillen im Sommergarten bei klassischer Live-Musik) die eher kleinen Fundstücke. Insbesondere die Asia-Hallen sind hier sehr reich an unbekannter, manchmal schrottiger, oft aber auch erstaunlicher Hardware.
So wie die USB-Sticks im Lego-Design, allerdings nicht von Lego selbst, sondern von einer australischen Firma, die mit "fully Lego compatible" wirbt.

Leider sind die Steinchen reichlich teuer, die 1 GB-Version kostet satte $29 (amerikanische!).

Cut Off download Toll war auch das gefakte Windows auf einem Ultrabillig-Netbook. Auf den ersten Blick konnte man tatsächlich an ein Windows XP glauben, bei näherer Betrachtung erkannte man allerdings ein KDE 3.5 mit (scheinbar geklauten) Windows-Icons und Microsoft-Design.

Netbooks waren im Übrigen omnipräsent. Im letzten Jahr hatte ich bei Nachfragen nach dem Asus EEE noch fragende Blicke bekommen, bei dieser IFA hatte jeder Rasiererhersteller ein Mini-Notebook im Aufgebot. Besonders gespannt war ich auf die Commodore-Netbooks (für die es scheinbar keinen "offiziellen" Link gibt, sorry!) - einfach schon aus dem Geek-Effekt heraus.

Leider sind die Teile mehr als inakzeptabel. Die Specs sind unterhalb des Standards und die Haptik und das Aussehen suggeriert deutlich "billigster Asia-Schrott". Schade, alleine wegen der Marke und des Logos wegen wäre ein Commodore-Netbook nett.